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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Thu, 14 May 2026 18:42:24 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 14 May 2026 18:42:24 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/nachrichtenarchiv/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-72406</guid><pubDate>Mon, 11 May 2026 14:41:59 +0200</pubDate><title>Liturgie-Werkstätten beim Katholikentag</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/liturgie-werkstaetten-beim-katholikentag/</link><description>Zusammen mit dem lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Würzburg bietet das Referat Verkündigung und Liturgie im Bistum Würzburg Workshops zur Liturgie beim 104. Deutschen Katholikentag an.</description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><h2>Donnerstag, 14. Mai 2026</h2></blockquote><p>.</p><p><strong>14.00 – 15.30 Uhr</strong><br />Honorinesaal, Mutterhaus-Areal<br />(BQ 45)</p><p><strong>LiturgieWerkstatt</strong></p><h3>Laien und Laiinnen leiten Liturgie.<br />Neue Chancen und neue Herausforderungen</h3><p>Mitwirkende: Dr. Markus Münzel,<br />Thomas Reinelt (Goldbach),<br />Margret Schäfer-Krebs (Rottenburg),<br />Mechthild Carlé (Stuttgart)</p><p>.</p><p><strong>16.30 – 17.30 Uhr</strong><br />Mutterhauskirche der Erlöserschwestern<br />(HZ 69)</p><p><strong>WerkstattGottesdienst</strong></p><h3>Getauft – und dann?!<br />Laien und Laiinnen leiten Liturgie&nbsp;</h3><p>Mitwirkende: Dr. Markus Münzel,<br />Thomas Reinelt (Goldbach),<br />Margret Schäfer-Krebs (Rottenburg),<br />Mechthild Carlé (Stuttgart)</p><p>.</p><p><strong>16.30 – 18.00 Uhr</strong><br />Honorinesaal, Mutterhaus-Areal<br />(ND 79)</p><p><strong>LiturgieWerkstatt</strong></p><h3>Liturgische Räume für kleiner werdende Gottesdienstgemeinden<br />Transformationsprozesse im Sinne des Konzils?</h3><p>Mitwirkende: Prof. Dr. Martin Stuflesser,<br />Johannes Krämer (Mainz),<br />Prof. Dr. Stephan Winter (Tübingen)</p><p>.</p><blockquote><h2>Freitag, 15. Mai 2026</h2></blockquote><p>.</p><p><strong>14.00 – 15.30 Uhr</strong><br />Honorinesaal, Mutterhaus-Areal<br />(WF 72)</p><p><strong>LiturgieWerkstatt</strong></p><h3>Klimabedacht feiern?<br />Die Schöpfungsthematik in der Liturgie</h3><p>Mitwirkende:<br />Dr. Joseph Grayland, Pirmin Spiegel (Speyer),<br />Prof. Dr. Michelle Becka, (Würzburg/Münster),<br />Sr. Monika Edinger CSR (Würzburg)</p><p>.</p><p><strong>16.30 – 17.30 Uhr</strong><br />Mutterhauskirche der Erlöserschwestern<br />(FN 21)</p><p><strong>WerkstattGottesdienst</strong></p><h3>Green Up – Gottesdienst mit Zukunft</h3><p>Mitwirkende: Dr. Joseph Grayland,<br />Pirmin Spiegel (Speyer),<br />Prof. Dr. Michelle Becka, (Würzburg/Münster),<br />Sr. Monika Edinger CSR (Würzburg)</p><p>.</p><blockquote><h2>Samstag, 16. Mai 2026</h2></blockquote><p>.</p><p><strong>11.00 – 12.30 Uhr</strong><br />Honorinesaal, Mutterhaus-Areal<br />(LZ 22)</p><p><strong>LiturgieWerkstatt</strong></p><h3>Wenn die Kirche nicht mehr im Dorf bleibt.<br />(Liturgisch) heimatlos in Großgemeinden?</h3><p>Mitwirkende: Prof. Dr. Martin Stuflesser,<br />Nikola Banach (Berlin),<br />Bischof Dr. Peter Kohlgraf (Mainz)</p><p>.</p><p><strong>14.00 – 15.30 Uhr</strong><br />Honorinesaal, Mutterhaus-Areal<br />(JM 57)</p><p><strong>LiturgieWerkstatt</strong></p><h3>Liturgie 4.0.<br />Zielgruppengottesdienste mit KI und Social Media</h3><p>Mitwirkende: Prof. Dr. Martin Stuflesser,<br />Johannes Geis (Essen),<br />Stefanie Penker (München)</p><p>.</p><p><strong>16.30 – 17.30 Uhr</strong><br />Mutterhauskirche der Erlöserschwestern<br />(LY 59)</p><p><strong>WerkstattGottesdienst</strong></p><h3>Click and pray:<br />Ein digitaler Gottesdienst (bis 17.30 Uhr)</h3><p>Mitwirkende: Prof. Dr. Martin Stuflesser,<br />Johannes Geis (Essen),<br />Stefanie Penker (München)</p>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71634</guid><pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:21:51 +0200</pubDate><title>Katholikentag: Fürbitte und Gebetshilfen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/katholikentag-fuerbitte-und-gebetshilfen/</link><description>Als Vorbereitung auf den Katholikentag bittet Bischof Franz um das Gebet</description><content:encoded><![CDATA[<h3>Gebet</h3><p>Gott, unser Vater,<br />in großer Vorfreude schauen wir auf den Katholikentag in Würzburg an Christi Himmelfahrt.<br />Wir bitten Dich um Deinen Heiligen Geist für dieses Großereignis.<br />Dein Geist helfe uns, mutig mit dem Auferstandenen Herrn aufzustehen, um Zeugnis von unserem Glauben zu geben.<br />Dein Geist stärke die Einheit in unserem Bistum, in der Kirche und unter uns Christen.<br />Dein Geist ermutige uns, das gesellschaftliche Miteinander aus dem Geist des Evangeliums mit zu gestalten.<br />Dein Geist mache diesen Katholikentag zu einem Fest des Glaubens, an dem die österliche Freude für alle erfahrbar wird.</p><p>Wir bitten Dich, erhöre uns.</p><h3>Einsatzmöglichkeiten</h3><p>Bischof Franz bittet darum, dieses Bittgebet in den Gottesdiensten nach Ostern bis Christi Himmelfahrt in die Fürbitten oder als Gebetselement an anderer Stelle (z.B. vor dem Segen) in die Mess- und Wort-Gottes-Feiern mitaufzunehmen.</p><p>Verwiesen sei auch auf die Gestaltungshilfen für Messen und Wort-Gottes-Feiern zur Vorbereitung auf den Katholikentag aus dem Referat Verkündigung und Liturgie: <a href="https://katholikentag.bistum-wuerzburg.de/#c55265" target="_blank">https://katholikentag.bistum-wuerzburg.de/#c55265</a></p><p>und auf die Gebetsnovene von Paul Weismantel:<br /><a href="https://www.katholikentag.de/shop#category/11/alle-produkte" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.katholikentag.de/shop#category/11/alle-produkte</a></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71506</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 11:27:09 +0200</pubDate><title>Der Dienst als Gabe des Heiligen Geistes</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/der-dienst-als-gabe-des-heiligen-geistes/</link><description>Neun neue Gottesdienstbeauftragte im Dekanat Aschaffenburg</description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Pfarrkirche St. Jakobus. d. Ä., Schimborn hat Weihbischof Paul Reder am Freitag, 3. März 2026, sieben Frauen und zwei Männer als Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in ihren Gemeinden beauftragt. Die Urkunde erhielten Andrea Behl (Geiselbach), Bernadette Brehm (Goldbach), Gerhard Dalberg (Aschaffenburg), Annette Freund (Stockstadt), Heike Hahn (Niedersteinbach), Wanda Jung (Aschaffenburg), Herta Röll (Alzenau), Steffen Rosenberger (Schimborn) und Felicitas Tenbrink (Mömbris).</p><p>„Sag mal, hörst du mir eigentlich zu?“ – diese Grundfrage in Beziehung und Kommunikation stellte Weihbischof Paul Reder an den Beginn seiner Predigt. Beziehung und Kommunikation seien auch die Grundpfeiler jeder Liturgie. In jeder liturgischen Feier gehe es darum, zu Gott in Beziehung zu treten, die Gemeinde aber gleichzeitig durch eine verständliche Sprache zu sammeln und auf den Weg der Begegnung zu führen – so der Weihbischof.</p><p>Ausgehend vom alttestamentlichen Text des „Höre, Israel“ (Dtn 6,3–9) sei die Frage „Sag mal, hörst du mir eigentlich zu?“ eine Anfrage Gottes an jede und jeden. Die Gottesdienstbeauftragten sollen diese Frage in den Gemeinden wach und damit die Wirksamkeit des Wortes Gottes im menschlichen Leben lebendig halten – in allen unterschiedlichen Formen der Liturgie, die die Kirche kennt. Der Dienst als Gottesdienstbeauftragte sei eine wirkliche Gabe des Heiligen Geistes. Am Ende seiner Predigt gab der Weihbischof den neuen Gottesdienstbeauftragten mit, Menschen zu sammeln und zu verbinden: mit Gott und als Gemeinschaft, „denn unser Glaube kommt vom Hören und wird bestärkt in den liturgischen Feiern.“</p><p>Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Am Ende der Feier dankte Steffen Rosenberger im Namen der Gruppe Mentor Michael Pfeifer für die intensive Ausbildung und Weihbischof Paul für die Feier der Beauftragung. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.</p><p>Die Beauftragungsfeier war der Abschluss eines knapp einjährigen Kurses, den die Frauen und Männer unter Anleitung von Mentor Michael Pfeifer absolvierten. In abendlichen Einheiten und Studientagen erarbeitete sich die Gruppe ein Grundverständnis von Liturgie und betrachtete dabei den Aufbau liturgischer Feiern sowie die Einzelelemente des Gottesdienstes näher. Besonders im Mittelpunkt stand die Wort-Gottes-Feier mit ihren verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70788</guid><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:55:54 +0100</pubDate><title>Vier neue Gottesdienstbeauftragte  im Dekanat Schweinfurt</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/vier-neue-gottesdienstbeauftragte-im-dekanat-schweinfurt/</link><description>Beauftragungsfeier in Eßleben mit Weihbischof Paul Reder </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">In der Pfarrkirche St. Georg, Eßleben hat Weihbischof Paul Reder am Dienstag, 3. Februar 2026, vier Frauen als Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in ihren Gemeinden beauftragt. Die Urkunde erhielten Melanie Ebner (Oberspiesheim), Stefanie Kimmel (Pfersdorf), Anja Mantel (Schonungen) und Elisabeth Pfister (Eßleben). </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Die Beauftragungsfeier war der Abschluss eines knapp einjährigen Kurses, den die vier Frauen unter Anleitung von Mentorin Maria Garsky absolvierten. In abendlichen Einheiten erarbeitete sich die Gruppe ein Grundverständnis von Liturgie und betrachtete dabei den Aufbau liturgischer Feiern sowie die Einzelelemente des Gottesdienstes näher. Besonders im Mittelpunkt stand die Wort-Gottes-Feier mit ihren verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. An einem Studientag beschäftigten sich die neuen Gottesdienstbeauftragten außerdem mit der Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Zu Beginn seiner Predigt verglich der Weihbischof die Liturgie mit einem Raum, den wir betreten können und in dem wir Gott begegnen und feiern. Als Gottesdienstbeauftragte übernehmen die vier Frauen nun die Aufgabe, Zugänge zum Geheimnis Gottes zu schaffen. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">„In den Gemeinden Gottesdienste zu leiten – das heißt: Menschen im gemeinsamen Hören auf das Wort Gottes und im Gebet als Ausdruck unseres Glaubens zusammenzuführen. Sie treten ein in einen Dienst, der zutiefst mit Verantwortung und auch mit Vertrauen zu tun hat“, so der Weihbischof. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Der Zugang zu Gottes Geheimnis sei ein Geschenk, das niemand erbetteln oder erflehen müsse. </span></font></span><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">„Ein Geschenk braucht keine perfekte Verpackung. Das heißt für mich: Liturgie lebt zwar auch von einer ansprechenden Form und Gestaltung. Wir müssen aber keine perfekten Liturginnen oder perfekten Vorbeter sein, damit Gottesdienst Menschen erreicht“ – so Weihbischof Paul weiter. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Am Ende seiner Ansprache dankte er den neuen Gottesdienstbeauftragten für die Bereitschaft, diesen Dienst zu übernehmen und wünschte ihnen, immer wieder neu von diesem Geheimnis Gottes beschenkt zu werden. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Am Ende der Feier bedankten sich Melanie Ebner und Stephanie Kimmel im Namen der Gruppe bei Mentorin Maria Garsky für die gemeinsame Zeit der Ausbildung und bei Weihbischof Paul für die Feier der Beauftragung. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen. </span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20728</guid><pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:59:00 +0100</pubDate><title>Liturgie im Fernkurs</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/liturgie-im-fernkurs/</link><description>Sie interessieren sich für die Gestaltung von Gottesdiensten?
Sie wollen mehr über die katholische Liturgie wissen?
Dann ist Liturgie im Fernkurs das Richtige für Sie!</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Kurs dauert 18 Monate. In dieser Zeit können Sie Ihr Wissen über den katholischen Gottesdienst vertiefen, Gottesdienstformen und liturgische Elemente in ihrer Bedeutung kennenlernen, mehr über die geschichtliche Entwicklung der Liturgie und einzelner Gottesdienste erfahren und Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die zur Ausübung liturgischer Dienste wichtig sind. Alle sechs Wochen erhalten Sie einen Lehrbrief von ca. 80 Seiten und bestimmen dann Ihr Lerntempo selbst. Themen der 12 Lehrbriefe sind u.a.: das Kirchenjahr; die liturgischen Dienste; die Feier der Eucharistie; das Wort Gottes; Sakramente und Sakramentalien; Tagzeitenliturgie; Gesang und Musik; Raum, Gewand und Gerät. Ergänzt werden die Lehrbriefe durch die Hör-CDs „Musik und Gesang&quot; und „Sprechen im Gottesdienst&quot; sowie die DVD „Eucharistie feiern&quot;.</p><p>Das Studium kann individuell gestaltet und der beruflichen wie familiären Situation angepasst werden. Die Beschäftigung mit praktischen Aufgaben wird durch eine Fachkraft vor Ort begleitet. Im Verlauf des Fernkurses können Sie an verschiedenen Orten in Deutschland Wochenend-Seminare besuchen, auf denen unter der Leitung erfahrener Referent/innen wichtige Themen vertieft werden und der Austausch mit anderen Kursteilnehmer/innen ermöglicht wird.<br />Sie können Liturgie im Fernkurs mit einem Teilnahmezertifikat oder nach einer Prüfung mit einem Zeugnis abschließen. Die Kosten betragen 306,00 €. Nachfragen lohnt sich: Oft geben Pfarrei oder Bistum Zuschüsse.<br />Einstiegstermine sind jedes Jahr der 1. April und der 1. Oktober.</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:<br /><a href="https://dli.institute/wp/lif/liturgie-im-fernkurs-kurzinfo/" title="Fernkurs Liturgie" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.fernkurs.liturgie.de</a></p><p>Deutsches Liturgisches Institut<br />Liturgie im Fernkurs<br />Postfach 2628<br />54216 Trier<br />0651 94808-28, -29 oder -0</p>

]]></content:encoded><category>Liturgische Bildung</category><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70275</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 16:15:00 +0100</pubDate><title>Hausgebet zur Fastenzeit</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hausgebet-zur-fastenzeit/</link><description>Der Hausgottesdienst zur Fastenzeit 2026 steht zum Download bereit.</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70281</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:45:00 +0100</pubDate><title>Wohin mit „alten“ Lektionaren?</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wohin-mit-alten-lektionaren/</link><description>Inzwischen sind alle Bände der neuen Lektionare erschienen (2018–2025). Was kann, was soll nun mit bisherigen Bänden des Lektionars geschehen? Was macht sie „alt“? Ihre Gebrauchsspuren oder die alte Einheitsübersetzung? </description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag auf den Seiten des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz gibt <a href="https://www.liturgie.ch/praxis/wort-gottes-lektionar-bibel/neuauflage-lektionare-und-evangeliar/1365-alte-lektionare" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tipps zum Umgang mit den „alten“ Lektionaren</a>.&nbsp;</p><p>Das Bistum Rottenurg-Stuttgart hat bereits 2022 einen allgemeinen&nbsp;<a href="https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/wp-content/uploads/2023/01/Devotionalien_Leitfaden.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Leitfaden</a> zum angemessenen Umgang&nbsp;mit nicht mehr verwendeten religiösen Gegenständen publiziert.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70037</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 17:30:56 +0100</pubDate><title>Hoffnung verkünden im Angesicht des Todes</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hoffnung-verkuenden-im-angesicht-des-todes-2/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung beauftragt zehn Frauen und drei Männer als ehrenamtliche Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter</description><content:encoded><![CDATA[<div class="news-text-wrap" itemprop="articleBody"><p><strong>Würzburg</strong> (POW) Zehn Frauen und drei Männer hat Bischof Dr. Franz Jung am Sonntag, 18. Januar, bei einem Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom als ehrenamtliche Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter beauftragt. „Ich freue mich sehr über Ihre Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst zu übernehmen“, dankte der Bischof. Nach den Worten von Dr. Markus Münzel ist es bereits der fünfte Ausbildungskurs, der nach einer intensiven Ausbildung nun mit der Beauftragung abgeschlossen wurde.</p><p>Beauftragt wurden Claudia Amthor (Karlstadt-Stetten), Renate Appiah (Oberweißenbrunn), Brigitte Burkard (Arnstein), Carmen Burkard (Karlstadt-Stetten), Regina Dorn (Arnstein), Gabriele Göb (Kaltensondheim), Maria Heckmann (Hammelburg), Annette Kaiser-Amler (Hollstadt), Friedbert Rüb (Karlburg), Hans Georg Schmidt (Ochsenfurt), Claus Schmitt (Münnerstadt-Reichenbach), Christine Vey-Jung (Zellingen) und Barbara Wolf (Büchold).</p><p>Zu Beginn der Feier versammelten sich alle am Taufbecken des Doms zum Taufgedächtnis. Begleitet von der Osterkerze, zogen die zukünftigen Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter mit ihren Familien, Freunden und Vertretern der Gemeinden in den Hochchor.</p><p>In seiner Predigt betrachtete Bischof Jung die Worte des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Darin enthüllt der Apostel „ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden – plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenschall.“ Im Tod löse sich der Mensch „nicht irgendwie auf“ und das Leben ende nicht „im Nirwana“, sagte der Bischof: „Im Tod wird das Leben verwandelt. Gott wandelt das Sterbliche in uns um.“ Diese Botschaft könne in der heutigen Zeit nicht oft genug unterstrichen werden. „Gerade im Tod vollendet sich das Taufgeheimnis. In der Taufe werden wir getauft auf den Tod des Herrn.“ Der Tod komme immer überraschend, ungebeten und zu schnell, fuhr der Bischof fort. „Der Tod ist immer ein Weckruf, selbst dann, wenn man sich schon wochenlang darauf vorbereitet hat.“ Es sei gut, sich nicht an den Tod zu gewöhnen, sich immer neu mit der Wirklichkeit des Todes zu konfrontieren und damit auseinanderzusetzen, um vor unguter Routine bewahrt zu bleiben.</p><p>Paulus sage: „Das Verwesliche muss mit Unverweslichkeit überkleidet werden.“ Was überdauert das Menschenleben und was hat bleibenden Wert? Die große Aufgabe und die Kunst einer Predigt am Grab sei, zu schauen, was im Leben gelungen war, was glücklich war, wo sich die Führung Gottes gezeigt habe, aber auch, was nicht gelungen sei und der Vollendung noch harre, erklärte der Bischof. „Der Tod bleibt ein Stachel. Aber gerade durch den Tod hat Christus den Tod entmachtet. Wir haben die Hoffnung, dass der Schmerz nicht das letzte Wort ist, sondern dass wir Heilung in Jesus Christus finden.“</p><p>Der Bischof wünschte den Frauen und Männern, dass sie „standhaft bleiben im Glauben, auch angesichts des Todes, unerschütterlich in der Hoffnung für uns alle und stets voll Eifer in der Liebe für den letzten irdischen Dienst im Namen Gottes an den Verstorbenen und in der Hinwendung zu den trauernden Menschen“. Die Beerdigung sei „der missionarischste Dienst“ der Kirche, betonte Bischof Jung. Hier werde genau hingeschaut, ob die Kirche etwas zu sagen habe. „Danke für Ihre Bereitschaft, sich senden zu lassen. Danke für Ihren wichtigen Dienst in dieser Zeit.“</p><p>Dann überreichte Bischof Jung die Urkunden. Im Gebet erbat die Gemeinde den Segen Gottes für die Neubeauftragten. Eine Begegnung im Burkardushaus schloss sich an.</p><p class="text-right"><em>sti (POW)</em></p><p><em><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/hoffnung-verkuenden-im-angesicht-des-todes/" target="_blank" class="external-link">Weitere Fotos</a></em></p></div>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70038</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 17:07:00 +0100</pubDate><title>Wein erfreut des Menschen Herz (Ps 104,15)</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wein-erfreut-des-menschen-herz-ps-10415/</link><description>Biblisch-theologische Messweinprobe mit der ehemaligen Weinkönigin Eva Brockmann und dem Referenten für liturgische Bildung Michael Pfeifer</description><content:encoded><![CDATA[<p>Theologie und Oenologie hielten sich die Waage bei der Messweinprobe im Weinort Großheubach. Knapp zwei Dutzend liturgische Ehrenamtliche aus umliegenden Pfarreien hatten Weine aus Ihren Sakristeien zum Fortbildungsabend mitgebracht und erzählten, warum gerade dieser Wein vor Ort bei der Messe Verwendung findet. Eva Brockmann leitete die Verkostung an und beschrieb die Eigenheiten eines jeden Weines. Dabei offenbarte sie ebenso großes Fachwissen wie Improvisationstalent, denn es war ja im Vorfeld nicht klar, welche Weine am Abend zur Verfügung stehen würden.</p><p>Wein gehört zur Feier der Eucharistie. Diesen Zusammenhang, die katholische Eucharistielehre als solches und den Bezug zu den Mählern Jesu erläuterte Michael Pfeifer. Nebenbei ergab sich so eine Kulturgeschichte des Alkohols, die Pfeifer mit biblischen Texten zu belegen wusste.</p><p>«Kompetent, informativ und kurzweilig brachten uns Frau Brockmann und Herr Pfeifer das Thema nahe.&nbsp;So viele neue Erkenntnisse haben wir auf angenehmste Art gewonnen. Unser Kommunionhelfer-Team fuhr ganz begeistert nach Hause», so lautete eine der Rückmeldungen.</p><p><a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wenn-theologie-auf-weinkunde-trifft-1/" target="_blank" class="external-link">Bericht über eine vergleichbare Veranstaltung 2025 mit Links zu Radio- und Fernsehbeiträgen.</a></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70035</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:24:57 +0100</pubDate><title>Durchblick Liturgie – Heilige Zeichen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/durchblick-liturgie-heilige-zeichen/</link><description>Liturgische Bildung online verspricht ein Angebot des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI) am 14. März</description><content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Thema &quot;Heilige Zeichen – Riten, Symbole, Handlungen decodiert&quot; findet am Samstag, 14. März 2026 eine Online-Fortbildung statt. Sie kann von Interessentinnen und Interessenten selbst besucht werden. Noch sinnvoller ist allerdings ein gemeinsames Angebot etwa auf Pfarrei- oder Verbandsebene, um einen geistlichen Gewinn für Ihre Gemeinden zu ermöglichen.</p><p>Das DLI schreibt: &quot;In Kooperation mit der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz haben wir bereits seit 2023 mehrere solcher Veranstaltungen angeboten, die im gesamten deutschen Sprachgebiet sehr gut aufgenommen wurden. Papst Leo XIV. hat kürzlich die Bedeutung der liturgischen Bildung in den Pfarreien hervorgehoben (Ansprache am 17. November 2025).</p><p>„Durchblick Liturgie – Das Online-Format zur Liturgischen Bildung“ könnte wie folgt vor Ort gestaltet werden:<br />Laden Sie die Gemeinde ein:</p><ul><li>Schicken Sie den Flyer digital an Ihre Adressen und übernehmen Sie ihn auf die Homepage.</li><li>Für den Pfarrbrief haben wir alle Informationen knapp zusammengestellt (siehe eigene Datei). Sie können den Flyer zur Auslage in der Kirche auch beidseitig ausdrucken („an kurzer Kante siegeln“ anklicken, rechtsbündig falten).</li><li>Neben einer generellen Einladung können Sie die Haupt- und Ehrenamtlichen wie Küsterinnen und Mesner, ältere Messdienerinnen und Ministranten, Kommunionhelferinnen und Kirchenmusiker, Chormitglieder, Katechetinnen und Katecheten etc. einladen oder diesen Tag bewusst als Einkehrtag für den Pfarrgemeinderat einsetzen.</li></ul><p>Treffen Sie sich z. B. im Pfarrheim und schalten sich für die Vorträge und Zeugnisse zu. Dazu werden ein Internetanschluss (ggf. über das Handy als WLAN-Hotspot), Laptop, Beamer und Lautsprecherboxen benötigt. Den Zoom-Link erhalten Sie nach der Anmeldung.</p><ul><li>Das Programm finden Sie bereits auf dem Flyer.</li><li>In den Pausen werden automatisch Gespräche zur Praxis vor Ort entstehen. Evtl. wären Kaffee oder Getränke willkommen.</li></ul><p>Es können sich auch Gruppen oder Einzelpersonen von zu Hause zuschalten und dort miteinander sprechen.<br />Auf www.lebendig-akademisch.de/liturgie (und auch untenstehend) finden Sie neben der Anmeldung:</p><ul><li>1.Flyer zum Weiterleiten</li><li>2.&nbsp;Datei für den Pfarrbrief (als fertige Seite formatiert)</li><li>3.&nbsp;Datei für den Pfarrbrief, auf dem Sie die konkreten Informationen zum Treffen vor Ort ergänzen können (Textfeld ist beschreibbar)</li><li>4.&nbsp;Plakat für den Schaukasten (ebenfalls mit beschreibbarem Textfeld)</li><li>5.&nbsp;Text für Homepage (Word-Datei)</li></ul><p>Beim letzten Mal hatten wir ein kurzfristiges Problem mit IT-Obergrenzen, für das wir uns entschuldigen. Wir haben Vorkehrungen getroffen, dass alle Angemeldeten teilnehmen können.</p><p>Die nächste Veranstaltung in der Reihe „Durchblick Liturgie“ wird am 7. November 2026 zum Thema<br />„Liturgie an Lebensgrenzen: Begleitet sein in Krankheit, Sterben und Trauer“ (mit Bezug zu Allerheiligen/Allerseelen) stattfinden.</p><p>Bei technischen Rückfragen melden Sie sich einfach bei info.akademie@bddmei.de, für inhaltliche Fragen bei Prof. Dr. Marco Benini, der die Vorträge halten wird (benini@liturgie.de).</p>]]></content:encoded><category>Liturgische Bildung</category><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69488</guid><pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:15:35 +0100</pubDate><title>Katholikentag – Material für Gottesdienste</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/katholikentag-material-fuer-gottesdienste/</link><description>Elemente für eine Mess- oder Wort-Gottes-Feier zum Thema des Katholikentages stehen zum Download bereit.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag statt. In der Vorbereitung auf dieses Glaubensfest sind die Gemeinden im Bistum Würzburg und darüber hinaus eingeladen, das Leitwort „Hab Mut, steh auf“ in den Gottesdiensten aufzugreifen.</p><p>Die beiliegende Handreichung enthält einige Textvorschläge, die sowohl in der Eucharistiefeier als auch in der Wort-Gottes-Feier verwendet werden können. Die Texte stellen dabei keinen ganzen Gottesdienst dar, sondern verstehen sich als Elemente, die passgenau&nbsp;eingefügt werden können.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69198</guid><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:40:24 +0100</pubDate><title>Altarweihe in Münnerstadt</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/altarweihe-in-muennerstadt-2/</link><description>Nach sechs Jahren Bauzeit, drei davon mit Sperrung des Gebäudes, ist die Stadtpfarrkirche Münnerstadt wieder geöffnet. Bischof Dr. Franz Jung weihte den neuen Altar, berichtet das Würzburger katholische Sonntagsblatt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesen Tag haben viele Münnerstädter seit Jahren gewartet: Ihre Stadtpfarrkirche Sankt Maria Magdalena im Herzen der Altstadt steht wieder offen. Durch die zahlreichen Kunstschätze unter anderem von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, die Kirchenfenster aus dem 15. Jahrhundert und weitere Besonderheiten hat das Gotteshaus eine herausgehobene Position im Bistum Würzburg. Es zählt zu den 24 Kirchen der höchsten Immobilienkategorie A.</p><p>Rund 500 Besucher und Mitwirkende verfolgten den zweieinhalbstündigen Weihegottesdienst. „Der Altar ist der Ort in unseren Kirchen, an dem wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern“, sagte Bischof Jung in seiner Predigt. Durch die Weihe werde dieser Altar der profanen Nutzung entzogen. „Er wird ganz Gott übereignet.“ Die besondere Verehrung drücke sich in der Eucharistie durch den Altarkuss des Priesters und durch die Inzens (wörtlich übersetzt „Anzünden“) mit Weihrauch aus.</p><p>Der Ritus sieht vor, dass zunächst Reliquien in der Altarplatte eingemauert werden. Bischof Jung hatte unter anderem Reliquien der Bistumsheiligen Kilian und Burkard in einer goldenen Schatulle mitgebracht. Restaurator Stefan Lochner verschloss die Öffnung. Nach der Allerheiligenlitanei wurde der neue Altar mit Weihwasser besprengt und mit Chrisamöl gesalbt. Augustinerpater Markus Reis und Bischof Jung entzündeten schließlich an den vier Ecken und in der Mitte Feuer und Weihrauch. Nach der Reinigung der Natursteinplatte durch Liturgiereferent Dr. Stephan Steger wurde der Altar erstmals eingedeckt.</p><p>Während die Münnerstädter Stadtpfarrkirche in weiten Teilen unter Erhaltung alter Bausubstanz restauriert wurde, sind Altar, Ambo und ein Ort der Marienverehrung im Seitenschiff neu gestaltet. Das Konzept kam vom Künstlerehepaar Susanne und Bernhard Lutzenberger, das sich seit 30 Jahren auf die Gestaltung von Kirchen spezialisiert hat. Der schlicht gemauerte und einfach verputzte Altarsockel sowie der gesamte Ambo sind mit Messinggittern verkleidet, die aus tausenden Buchstaben bestehen: Dank moderner Technik wurden Texte aus dem Neuen Testament aus Messingplatten gelasert. Der Text am Ambo beginnt zum Beispiel mit dem Zitat „Im Anfang war das Wort...“ aus dem Johannesevangelium. Die Auswahl der Texte überließen die Künstler der Gemeinde.</p><p>„Der Marienort greift das Thema Licht und Transzendez auf“, beschreibt das Künstlerehepaar das Konzept für die zwei historischen Marienfiguren im Seitenschiff. Goldene Stäbe markieren die Marienwand, lassen aber auch den Blick auf den Raum dahinter offen. „Es entsteht ein Spiel von Transparenz und Transzendenz, von Aufsicht und Durchsicht, Materialität und Auflösung.“ Die beiden Marienfiguren stehen auf patinierten Messingkonsolen mit einpunzierten vergoldeten Texten des Ave Maria.</p><p>Nach dem Gottesdienst bekochten die Münnerstädter Pfadfinder die Besucher in der Alten Aula. Beim anschließenden Festakt dankten Pater Reis, Bischof Jung und weitere Redner unter anderem den zahlreichen Spendern für die Unterstützung.</p><p>Rund 320.000 Euro sind nach den Angaben von Reis bisher an privaten Spenden eingegangen. Menschen übernahmen Patenschaften für Glasfenster, banden Palmzweige, Inge Kirch stellte Kunstdrucke zur Verfügung, ein anderer Künstler schuf Ikonen. Tassen, Kerzen, Flohmärkte und Kuchenverkäufe an der Talkirche sorgten für Einnahmen. Die sind dringend notwendig: 4,3 Millionen Euro hat die Restaurierung samt Sicherung der Mauerwerke und Dachstühle gekostet. Zuschüsse gab es von Diözese, Bezirk, Landkreis und Stadt, vom Landesamt für Denkmalpflege, der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.&nbsp; Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen: Im kommenden Jahr muss der Dachstuhl des südlichen Seitenschiffes gesichert werden. Das koste zusätzlich mehr als eine halbe Million Euro.</p><p>Dass sicher bald wieder viele Touristen in die Stadtpfarrkirche kommen werden, liegt an den Kunstschätzen, angefangen von der Rekonstruktion des ersten großen Altars von Tilman Riemenschneider über die weltweit einzigen Tafelbilder von Veit Stoß mit der Darstellung der Kilianslegende bis zu den beeindruckenden spätgotischen Glasmalereien aus dem frühen 15. Jahrhundert. Zudem finden sich eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, mehrere Epitaphe und das großformatige Ölgemälde „Noli me tangere“ von Caspar Haas. Architektonisch verschmelzen in der Kirche verschiedene Baustile, von der Romanik bis zur Spätrenaissance. Der stadtbildprägende Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert, das Kirchenschiff wurde in seiner heutigen Form unter Julius Echter von 1610 bis 1612 umgestaltet.</p><p>Begeistert von der reichen Ausstattung der Kirche ist auch Architekt Thomas Karsten vom Diözesanbauamt: „Es zerreißt einen förmlich, wenn man das Feuer der Kirchenfenster sieht.“ Großes Augenmerk sei auf die behutsame Reinigung der Grisaille- oder Graumalerei gelegt worden. „Diese ist in dieser Größe und Qualität einmalig im Bistum“, verweist Karsten auf eine Besonderheit der Münnerstädter Kirche. Malereien seien früher oft retuschiert und ergänzt worden. „Heute geht man dokumentarisch an solche Flächen ran“, begründet er die behutsame Reinigung. Mit jedem Anstrich verändere sich eine Oberfläche, die Wände in der Münnerstädter Stadtpfarrkirche dagegen wirken aus seiner Sicht viel „stofflicher“ als eine verspachtelte und weiß gestrichene Fläche.</p><p><em>Ralf Ruppert (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</em></p><p><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/altarweihe-in-muennerstadt/" target="_blank" class="external-link">Weitere Bilder</a></p>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68794</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:45:00 +0100</pubDate><title>„Direktorium 2.0“: Neues Online-Tool für liturgischen Kalender</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/direktorium-20/</link><description>Vom Österreichischen Liturgischen Institut entwickeltes Kalendermodul erleichtert Erstellung diözesaner Direktorien – Liturgiereferent Dr. Stephan Steger und Katharina Hoos für Würzburger Version verantwortlich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg/Salzburg (ÖLI/POW) Ein neues Online-Tool wird künftig die Erstellung diözesaner liturgischer Kalender im deutschen Sprachraum erleichtern. Das webbasierte Kalendersystem „Direktorium 2.0“ wurde vom Österreichischen Liturgischen Institut (ÖLI) entwickelt und gemeinsam mit dem Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz umgesetzt. Es ermöglicht die Generierung von diözesan- oder ordensspezifischen Kalendern mit liturgischen Daten inklusive Nekrologien und Liedvorschlägen. Über Mandantenzugänge können diözesanspezifische Kalenderinformationen und -regeln direkt eingetragen werden. Die Ausgabe erfolgt wahlweise als Word-Datei zur Weiterverarbeitung, als PDF, in einer HTML-Version oder über eine API-Schnittstelle.</p><p>Mit dem Onlinegang des neuen Tools sei ein „wichtiger Schritt der Digitalisierung auch im zentralen Bereich des liturgischen Vollzugs kirchlichen Lebens gesetzt“, erklärte der Leiter des ÖLI, Benediktinerpater Johannes Feierabend, in einer Pressemitteilung. Die zentralisierte Dateneingabe bei gleichzeitiger Beibehaltung der mandantenspezifischen Eigenheiten auch in liturgischen Fragen und Regeln sei ein „wahrer Kraftakt“ sowohl im Blick auf die Kalenderprogrammierung als auch im Blick auf die eigentlichen liturgischen Daten gewesen. Bislang wurde die Basisversion des Direktoriums für den deutschen Sprachraum über ein mehr als 20 Jahre altes privates Datenbankmodell generiert. Dieses Modell wurde nun durch ein zeitgemäßeres und flexibleres Modell ersetzt.</p><p>Bei einem Auswertungstreffen in Salzburg hob Dr. Stephan Steger, Liturgiereferent des Bistums Würzburg, hervor, dass mit dem neuen Tool erstmals ein wirklich gemeinsames deutschsprachiges Direktorium entstanden sei. Die Direktoristen hatten sich in regionalen Treffen auf gemeinsame Kriterien verständigt. Dabei war aufgrund der unterschiedlichen Traditionen in den Diözesen nicht die Vereinheitlichung in allen Fragen das Ziel. Auch hier zeige sich am Liturgischen Kalender „sehr anschaulich die Einheit in Vielfalt unserer Kirche“, sagte Tobias Dulisch, Mainz.</p><p>Im Bistum Würzburg verantwortet die Erstellung des Direktoriums seit einigen Jahren Katharina Hoos. Zusammen mit Liturgiereferent Steger, der für die diözesane Eigenliturgie im Kalender Sorge trägt und für die Koordinierung der Datenerfassung im süddeutschen Raum zuständig war, nahm Hoos an drei mehrtägigen Arbeitssitzungen in München teil. Neben den liturgischen Eigenfeiern und Texten arbeitete sie auch die diözesanen Eigenregeln und -ordnungen, die Ewige Anbetung beziehungsweise das Ewige Gebet und den Nekrolog der verstorbenen Priester und Diakone ein. Mit einer Auflage von über 2000 Stück jährlich ist das Direktorium in allen Sakristeien und auf vielen Schreibtischen der liturgisch Verantwortlichen und Interessierten im Kiliansbistum zu finden.</p><p>Dem Start des Tools ging eine etwa einjährige Testphase und eine konzentrierte inhaltliche wie technische Überarbeitung voraus. Diese Kooperation in Form einer gemeinsamen Redaktionsgruppe mit Mitgliedern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz habe auch zu einem engeren Austausch und im Zuge dessen zu Vereinheitlichungen in den Direktorien geführt, sagte Feierabend.</p><p>Mit der technischen Entwicklung wurde die Wiener „Agentur Zeitpunkt“ betraut, die bereits zahlreiche kirchliche Online-Großprojekte umgesetzt hat und auch mehrere diözesane Websites in Österreich programmiert hat. Die Startfinanzierung leistete die Österreichische Bischofskonferenz. Den technischen Support unterstützt das Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Inzwischen nutzen das neue Tool bereits rund 40 Diözesen und Ordensgemeinschaften aus dem gesamten deutschen Sprachraum. Nähere Informationen unter <a href="https://www.direktorium.katholisch.at/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.direktorium.katholisch.at</a>.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68601</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:23:35 +0100</pubDate><title>Sieben neue Gottesdienstbeauftragte im Pastoralen Raum Würzburg Süd-West</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/sieben-neue-gottesdienstbeauftragte-im-pastoralen-raum-wuerzburg-sued-west/</link><description>Am Montag, 13. Oktober 2025, dem Vorabend des Festes des Heiligen Burkard, wurden in der Pfarrkirche St. Bruno im Würzburger Stadtteil Steinbachtal von Weihbischof Paul Reder sieben neue Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in den Gemeinden beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Sebastian Fusenig, Dr. Daniel Greb, Elke Greiter, Elmar Hartmann, Ludwig Jetschke, Andreas Niedermeier und Stephan Specht (alle Würzburg).&nbsp;</p><p>Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten alle Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen. Am Ende der Feier dankte Stephan Specht im Namen der Ausbildungsgruppe für die Mitfeier der Beauftragung und für den gemeinsamen Ausbildungskurs. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch den Gemeindechor St. Bruno gestaltet, der aus allen aktiven Ministrant/-innen und weiteren Sänger/-innen besteht. Ein Empfang vor der Kirche schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.</p><p>In seiner Predigt wünschte der Weihbischof den engagierten Männer und Frauen, dass sie nie vergessen, ihr „Auftragsbuch“ – die Bibel – in den Mittelpunkt ihres Wirkens zu stellen. Die Kirche – so der Weihbischof – brauche engagierte Frauen und Männer, die bereit sind, die Liturgie mit den Menschen und für die Menschen zu feiern.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Seit März 2025 trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrer Mentorin Andrea Hartmann, zu abendlichen Ausbildungseinheiten. Dabei erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundlagen liturgischer Feiern, besonders der Wort-Gottes-Feier. An verschiedenen Studientagen beschäftigte sich die Gruppe u. a. mit Präsenz und Rhetorik, der Auslegung der Heiligen Schrift und der musikalischen Gestaltung eines Gottesdienstes.</p><p>Weitere Informationen zur Ausbildung unter: www.liturgie.bistum-wuerzburg.de und direkt beim zuständigen Referenten des Referates Verkündigung und Liturgie, Dr. Markus Münzel:<br />Mail: markus.muenzel@bistum-wuerzburg.de<br />Telefon: 0931 / 386 42 053</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68600</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:14:55 +0100</pubDate><title>Direktorium 2025/26 erschienen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/direktorium-2025-26-erschienen/</link><description>Das neue Direktorium ist online und unter den Downloads auf den Seiten des Liturgiereferats abrufbar.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstmalig als deutschsprachiges Gesamtprojekt aller Diözesen entstanden. Die Daten liegen auf einer gemeinsamen Datenbank der Österreichischen Bischofskonferenz und können für die unterschiedlichen digitalen Verwendungen auch entsprechend bearbeitet und genutzt werden.&nbsp;&nbsp;</p><p><a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/Liturgie/Direktorium_Wuerzburg_2026.pdf">https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/downloads/direktorium/</a></p><p>Ausführlich zum neuen Direktorium: <a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/direktorium-20-neues-online-tool-fuer-liturgischen-kalender/" target="_blank" class="external-link">LINK</a></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66969</guid><pubDate>Fri, 01 Aug 2025 09:49:38 +0200</pubDate><title>Namen und Wappen von Papst Leo und Bischof Franz jetzt als Download</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/namen-und-wappen-von-papst-leo-und-bischof-franz-jetzt-als-download/</link><description>Noch nicht alle Sakristeien im Bistum sind mit dem Wappen des aktuellen Papstes ausgestattet.</description><content:encoded><![CDATA[<p><font size="2"><font style="box-sizing:inherit; color:#000000; font-family:arial, helvetica, sans-serif; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-weight:400; text-align:start; white-space:normal; text-decoration-thickness:initial; text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial">Für Mesner,-innen, Kirchenpfleger,-innen und Beschäftigte im Pfarrbüro steht nun das Namens- und Wappenblatt des Papstes und Bischofs als <a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/downloads/weitere-materialien/#c62454">Download </a>bereit. &nbsp;</font></font></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65784</guid><pubDate>Fri, 30 May 2025 08:00:00 +0200</pubDate><title>Fronleichnamsprozession 2025</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/fronleichnamsprozession-2024-1/</link><description>Texte stehen zum Download bereit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort stehen die Texte für die Fronleichnamsprozession 2025 zur Verfügung.<br />Gerne können Sie die Texte <a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/downloads/fronleichnam/">HIER</a> einsehen und herunterladen.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65188</guid><pubDate>Fri, 02 May 2025 10:34:58 +0200</pubDate><title>Europäisches Friedensläuten – Europe rings for peace</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/europaeisches-friedenslaeuten-europe-rings-for-peace/</link><description>Am 9. Mai 2025, dem Europatag und dem 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, erklingen europaweit Glocken für den Frieden. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zeichen. Ohne Worte.<br />Jeder versteht es. Jeder hört es.<br />Ein Klang. Ein Friedensläuten.<br />Weithin übers Land und seit uralten Zeiten läuten Glocken für den Frieden.<br />Wir wollen das Europäische Friedensläuten erneuern und alle können dabei sein:<br />mit Schulglocken, Rathausglocken,<br />Sturmglocken Friedensglocken, Schiffsglocken,<br />Carillons, und natürlich mit allen Kirchturmglocken.<br />Von nah und fern, alle läuten zur selben Zeit als Zeichen einer friedlichen Gemeinschaft.<br />Jede Glocke zählt.</p><p>Von Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas 2025, bis nach Nova Gorica (Slowenien) und Gorizia (Italien) werden Kirchenglocken, Rathausglocken und Schulglocken um 18 Uhr für mindestens 15 Minuten gemeinsam läuten.</p><p>Ein hörbares Zeichen für Frieden und Versöhnung!</p><p>Alle Teilnehmenden führen das Friedensläuten vor Ort eigenständig durch, jeweils nach ihren Möglichkeiten. Eine Teilnahme bitten wir über diese Mailadresse mitzuteilen: <a href="mailto:beteiligung@europe-rings-for-peace.org">beteiligung@europe-rings-for-peace.org</a></p><p>Kooperationspartner des Projekts sind das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK), die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 GmbH, die Stadtverwaltung Chemnitz, die Kulturkirche 2025 Chemnitz, der Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen (BADG, die Macher der Interaktiven Glockenkarte Createsoundscape.de), Friedensbeauftragte der Evangelischen und Katholischen Kirchen, Europe Direct in Sachsen, Berlin, Brandenburg und einige mehr.</p><p>Weitere Informationen zum Friedensläuten <a href="https://createsoundscape.de/media/download/variant/426304/europaeisches-friedenslaeuten.pdf" title="Europe rings for peace" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">(PDF)</a></p>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65019</guid><pubDate>Wed, 23 Apr 2025 17:24:20 +0200</pubDate><title>Abschied und Konklave in Rom</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/abschied-und-konklave-in-rom/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Für die Zeit des Abschieds von Papst Franziskus, der Trauer und des Konklaves bis zur Amtseinführung eines Nachfolgers gelten und dienen im Bistum Würzburg untenstehende Hinweise.</p><p>Darüber hinaus wird folgendes Gebet empfohlen:</p><p>Gott, du Hirte deines Volkes,<br />du führst die Kirche durch die Zeiten.<br />Heute rufst du uns, dass wir in Einheit und Liebe<br />Zeugnis geben von deiner Barmherzigkeit.<br />Wir bitten dich:<br />Stärke die Kardinäle,<br />die den neuen Bischof von Rom wählen,<br />mit der Kraft des Heiligen Geistes.<br />Schenke unserer Kirche<br />einen guten neuen Papst nach deinem Herzen,<br />der uns als Zeuge der Auferstehung<br />im Glauben stärkt,<br />allen Menschen deine Liebe verkündet<br />und uns so vorausgeht auf dem Pilgerweg der Hoffnung<br />zu dem Ziel, das du selbst bist.<br />Dir sei Dank und Lobpreis,<br />durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.</p><p>© liturgie.de</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64685</guid><pubDate>Thu, 10 Apr 2025 15:46:11 +0200</pubDate><title>Fürbitten Karwoche 2025</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/fuerbitten-karwoche-2025/</link><description>Die Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens am 8. April kann auch ihren Niederschlag in der Liturgie finden. </description><content:encoded><![CDATA[<p><font size="2"><font face="sans-serif">Bischof Dr. Franz Jung hat hierzu eine zusätzliche Fürbitte für den Karfreitag approbiert. </font></font><font size="2"><font face="sans-serif">Diese ist von und nach den Möglichkeiten der liturgischen Ordnung für den Gebrauch am Karfreitag empfohlen.</font></font></p><p>Ferne<font size="2"><font face="sans-serif">r werden </font><font face="sans-serif">Fürbittvorschläge für die Feiern an Palmsonntag, Gründonnerstag und Ostern bereitgestellt.</font></font></p><p><font size="2"><font face="sans-serif">Darüber hinaus ist an den Appell des Generalvikars zu erinnern, gerade den Palmsonntag in besonderer Schlichtheit zu feiern und auf Auslegungen und Ansprachen zu verzichten. Auch Bischof Franz wird in der Pontifikalmesse im Dom bewusst auf die Ansprache verzichten.</font></font></p><p><font size="2"><font face="sans-serif">Ein Vorschlag aus dem Pastoralen Raum Haßberge West ist zur Nachahmung empfohlen: Als Zeichen der Betroffenheit und Anteilnahme wird eine graue Kerze an besonderer Stelle im Altarraum aufgestellt und an den Kar- und Ostertagen bewusst entzündet.</font></font></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64530</guid><pubDate>Wed, 02 Apr 2025 17:41:57 +0200</pubDate><title>Neue Gottesdienstbeauftragte im Urbanen Raum Würzburg und im Pastoralen Raum Kitzingen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/neue-gottesdienstbeauftragte-im-urbanen-raum-wuerzburg/</link><description>Am Montag, 24. März 2025, dem Vorabend des Hochfests Verkündigung des Herrn, wurden in der Würzburger Pfarrkirche St. Alfons von Weihbischof em. Ulrich Boom vier Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in den Gemeinden beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Franz Josef Erb (Pastoraler Raum Würzburg Süd-Ost), Matthias Fleckenstein (Pastoraler Raum Würzburg Süd-Ost), Karin Hemberger (Pastoraler Raum Würzburg Nord-Ost) und Kerstin Hertle (Pastoraler Raum Kitzingen). Krankheitsbedingt konnten Julia Drangmeister-Gawlas und Beate Maria Nürnberger (beide Pastoraler Raum Würzburg Nord-Ost) nicht an der Feier teilnehmen. Sie erhalten die Beauftragungsurkunde zu einem späteren Zeitpunkt.</p><p>Am Taufstein der Kirche versammelte sich die Gemeinde zu Beginn der Wort-Gottes-Feier, um der eigenen Taufe zu gedenken. In gemeinsamer Prozession zogen die Mitfeiernden dann in die Kirche, um das Wort Gottes zu hören. Nach der Predigt überreichte Weihbischof em. Ulrich die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten alle Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen.</p><p>Im Namen der neuen Gottesdienstbeauftragten dankte Karin Hemberger am Ende der Feier allen, die zum Gelingen des Ausbildungskurses sowie der Beauftragungsfeier beigetragen haben. Gemeindereferent Christoph Gewinner sprach im Namen der Pastoralteams den neuen Gottesdienstbeauftragten den Dank aus für die Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst in den Gemeinden zu übernehmen.</p><p>In seiner Predigt blickte Weihbischof em. Ulrich besonders auf das Evangelium des Hochfests. Als der Engel bei Maria eintrat, sprach er „Fürchte dich nicht“ und „Der Herr ist mit dir“ – zwei Wünsche, die auch im Hinblick auf liturgische Feiern von Bedeutung sind. In jedem Gottesdienst gilt es zu Beginn, sich auf die Gegenwart Gottes einzulassen und ihn als wirklichen Grund der Feier zu begreifen. Das „Fürchte dich nicht“ sprach der Weihbischof den neuen Gottesdienstbeauftragten ebenso zu, mutig und freudig in den unterschiedlichen liturgischen Feiern der Kirche Gottes Wort zu verkünden und daraus zu leben.</p><p>Bei einem Empfang im ehemaligen Redemptoristenkloster bestand im Anschluss an die Beauftragungsfeier die Gelegenheit, mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch zu kommen.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Ein Jahr lang trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrem Mentor, Domkapitular Dr. Helmut Gabel, zu abendlichen Ausbildungseinheiten und erlernten die Grundlagen liturgischer Feiern. Besonders die Wort-Gottes-Feier stand dabei im Mittelpunkt, aber auch praktisches Handwerkszeug für weitere liturgische Feiern. Ein Studientag zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift sowie ein Rhetoriktag waren ebenfalls Teil der Ausbildung.</p><p>Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter: www.liturgie.bistum-wuerzburg.de und direkt beim zuständigen Referenten des Referats Verkündigung und Liturgie, Dr. Markus Münzel: E-Mail: markus.muenzel@bistum-wuerzburg.de | Telefon: 0931 / 386 42 053</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63893</guid><pubDate>Tue, 25 Feb 2025 12:01:14 +0100</pubDate><title>Gebet für Papst Franziskus</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/gebet-fuer-papst-franziskus/</link><description>Bischof Franz ruft zum Gebet für Papst Franziskus auf.</description><content:encoded><![CDATA[<p>»Betet für mich!« Diese Worte ruft Papst Franziskus uns immer wieder zu, gerade auch jetzt im Moment seiner schweren Erkrankung. Bischof Franz bittet daher alle Gläubigen in Unterfranken um ihr Gebet für unseren Papst.</p><p>Vorschläge für Fürbitten unten zum Download.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63783</guid><pubDate>Tue, 18 Feb 2025 17:01:51 +0100</pubDate><title>Praxistag Kinderliturgie </title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/praxistag-kinderliturgie-1/</link><description>Unter der Überschrift „Voll Hoffnung“ wird am Samstag, 22. März, von 10 bis 16 Uhr ein Praxistag Kinderliturgie im Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried in der Bahnhofstraße 4-6 in Würzburg angeboten.</description><content:encoded><![CDATA[<div><div><div><div><p itemprop="headline">Die Hoffnung sei eine der grundlegenden Botschaften des Glaubens, heißt es in der Einladung. „Voll Hoffnung sollen auch unsere Kinder- und Familiengottesdienste sein.“ In den Workshops werde das Thema Hoffnung auf unterschiedliche Weise in den Blick genommen: „Vom gemeinsamen Singen über kreatives Gestalten bis hin zu Segensfeiern und Entspannungsübungen ist für alle etwas dabei.“ Das Angebot reicht von Anregungen für die Kindersegnung und Entspannungsübungen für den Kindergottesdienst über einen österlichen Trauerweg bis hin zu kreativen Erzählmethoden wie Storybag oder Kamishibai sowie neuen Liedern für die Arbeit mit Kindern und Familien.&nbsp;</p><p itemprop="headline">Veranstalter sind das Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried, das Referat Verkündigung und Liturgie sowie die Ehe- und Familienseelsorge im Bistum Würzburg.&nbsp;</p><p itemprop="headline">Die Teilnahme kostet pro Person 20 Euro inklusive Verpflegung, sowie fünf Euro pro Kind.&nbsp;</p><p itemprop="headline">Anmeldung bis Mittwoch, 5. März, und weitere Informationen beim Referat Verkündigung und Lliturgie,<br />Telefon 0931/38642000,<br />E-Mail <a href="mailto:kinderliturgie@bistum-wuerzburg.de">kinderliturgie@bistum-wuerzburg.de</a>,<br />Internet <a href="http://kinderliturgie.bistum-wuerzburg.de" target="_blank">kinderliturgie.bistum-wuerzburg.de</a>.</p></div></div></div></div>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63782</guid><pubDate>Tue, 18 Feb 2025 16:57:45 +0100</pubDate><title>Hausgebet in der Fastenzeit</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hausgebet-in-der-fastenzeit-1/</link><description>Die Vorlage für ein Hausgebet im Heiligen Jahr 2025 steht hier zum Download bereit.</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63657</guid><pubDate>Wed, 12 Feb 2025 16:32:25 +0100</pubDate><title>Wenn Theologie auf Weinkunde trifft</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wenn-theologie-auf-weinkunde-trifft-1/</link><description>„Biblische Messweinprobe“ mit ehemaliger Deutscher Weinkönigin Eva Brockmann und Michael Pfeifer, Referent für liturgische Bildung im Martinushaus</description><content:encoded><![CDATA[<div itemprop="articleBody"><p><strong>Aschaffenburg (POW)</strong> „Meistens ist eine solche Fortbildung deutlich trockener. Eine echte Königin hatte ich schließlich auch noch nie dabei“, erklärt Michael Pfeifer, Referent für liturgische Bildung, gleich zu Beginn der „Biblischen Messweinprobe“. Es geht um Wein, natürlich. Aber auch um theologische Aspekte. Mehr als 20 Personen vom Untermain haben sich im Aschaffenburger Martinushaus versammelt, um sich dem Thema in Theorie und Praxis zu nähern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben, der Einladung folgend, jeweils eine Flasche des Weins mitgebracht, der in ihrer Gemeinde bei der Eucharistiefeier verwendet wird oder wurde.</p><p>Für den weinkundlichen Teil hat Eva Brockmann, ehemalige Fränkische und Deutsche Weinkönigin, gleich grundsätzliche Tipps parat. Zuerst wird mit einem Blick die Farbe des Weins geprüft. „Dann rieche ich in zunächst ins ungeschwenkte, dann ins geschwenkte Glas hinein, um den Duft des Weins aufzunehmen.“ Beim Trinken sei es wichtig, den ganzen Mundraum zu benetzen, um alle Geschmacksknospen auf der Zunge einzusetzen. Erster Wein des Abends ist ein Müller-Thurgau der Winzergenossenschaft Hörstein. „Die letzte Festung im Westen“, scherzt die gebürtige Haibacherin. Die drei anderen fränkischen Weinbaugenossenschaften Sommerach, Nordheim und Kitzingen liegen deutlich östlicher. „Müller-Thurgau war in Franken früher die wichtigste Rebsorte, zu viel Ertrag hat dessen Ruf geschädigt. Heute ist der Silvaner bei uns die wichtigste Rebsorte “, erzählt die ausgebildete Winzerin und Inhaberin eines Studienabschlusses in Weinbau und Önologie. Einen Duft von Apfel und Birne habe der Wein im Glas. „Ein runder Wein und ein perfekter Start.“</p><blockquote><p>Hören Sie hier einen <a href="https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-koenigin-unnd-der-messwein/" target="_blank" class="external-link">Radiobeitrag zum Thema</a></p></blockquote><h3>Eine „Partyreligion“</h3><p>Vom Christentum als „Partyreligion“ spricht Pfeifer. Gemeint ist: Wie man nach einer bestandenen schweren Prüfung Freunde und Familie einlädt, um zusammen zu feiern, sich das Ganze etwas kosten lässt und von den überstandenen Herausforderungen spricht, so ähnlich funktioniere auch die Danksagung (griechisch: Eucharistie). Dass in der Messe durch den Heiligen Geist Wein und Brot in Blut und Leib Christi verwandelt werden, auch wenn sich dem Anschein nach nichts daran ändert, erklärt er mit folgender Analogie: „Eine Garage dient für gewöhnlich zum Parken von Autos. Wenn Sie dort eine große Modelleisenbahnanlage aufbauen, ändert sich das Wesen, die ‚Substanz‘. Äußerlich bleibt es jedoch eine Garage.“ Gemeinsam singt die Runde „So lang es Menschen gibt auf Erden“, im Gotteslob die Nummer 425. „Du bist das Licht, schenkst uns das Leben, du holst die Welt aus ihrem Tod, gibst deinen Sohn in unsre Hände, er ist das Brot das uns vereint“, heißt es in dem Lied.</p><p>Der nächste Wein ist ein Riesling, „die Königin der deutschen Rebsorten“, wie Brockmann sagt. 30&nbsp;Prozent der 100.000 Hektar in Rheinhessen sind Weinberge mit Riesling. „Franken hat insgesamt 24.000&nbsp;Hektar Weinberge. Nur zum Vergleich: In Frankreich kommt allein die Region Burgund auf 108.000 Hektar Rebfläche.“ Charakteristisch für den Riesling sei die Säure, die ihn insbesondere für Süßweine geeignet mache. „Letztlich ist es immer eine Geschmacksfrage. Ein guter Wein ist der, den ich gern trinke.“ Jedem Wein sei gemeinsam, dass der Winzer diesen in der Regel komplett aus einer Hand herstelle. Das fange bei der Rebenpflege im Weinberg bei eisiger Kälte an, gehe über das Ernten bei großer Hitze, fortgesetzt über das Keltern, Vergären und Abfüllen bis schließlich hin zum Etikettieren. Beim Bier sei die Erzeugung des Endprodukts auf deutlich mehr Betriebe verteilt, erläutert die Fachfrau.</p></div><blockquote><p>Sehen Sie hier einen <a href="https://bistum.tv/videos/1114-weit-mehr-als-ein-guter-tropfen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Fernsehbeitrag zum Thema</a></p></blockquote><h3>Messwein und die Konfessionen</h3><p>Bei der Rebsorte gebe es für Messweine keine kirchlichen Vorschriften, erläutert Pfeifer. Geeignet sei prinzipiell jeder Qualitätswein, weil mit dieser Bezeichnung von staatlicher Seite garantiert sei, dass der Wein die benötigte Güte besitzt. „Weißwein wurde ursprünglich nicht in der Messe verwendet. Bis ins 15.&nbsp;Jahrhundert hinein nutzte man Rotweine, erst durch ein päpstliches Dekret kam der Wechsel zum Weißwein.“ Grund waren wohl die zunehmenden vermeintlichen „Blutwunder“, wenn Priester aus Unachtsamkeit in der Messe Wein vergossen. In den Kirchen der Orthodoxie werde heute ausschließlich Rotwein genutzt, bei Protestanten gebe es keine Festlegung. „In der katholischen Kirche wird heute meist Weißwein genutzt.“ Protestanten waren es auch laut Pfeifer, die sich daran störten, dass Laien in der Messe nicht auch vom Wein bekamen. „Der erste war Jan Hus, der dafür auf dem Scheiterhaufen endete.“ Das gemeinsame Trinken aus einem gemeinsamen Becher sei ein Zeichen des Vertrauens, oder anders ausgedrückt „Communio“. „Bei den Orthodoxen werden Hostienstückchen in den Wein getaucht und den Gläubigen mittels eines Löffelchens in den Mund gereicht. Geübte Priester schaffen das berührungsfrei – es braucht dafür aber auch geübte Gläubige.“</p><p>Aus dem Bocksbeutel, „einem fränkischen Original“, schenkt die ehemalige Weinkönigin einen weißen Burgunder ins Glas. „Das ist ein schönes Beispiel für die internationaler werdende Weinwelt.“ Die „sehr elegante“ Rebe besteche nicht zuletzt durch Aromen von Pfirsich und Aprikose und schmecke leicht süßlich und cremig. Woher der Name Bocksbeutel stammt, veranschaulicht Brockmann, indem sie die Flasche am Hals an ihren Hosenbund drückt und ein paar Schritte geht. Anders als zuvor bei der runden Flasche schlägt der Bocksbeutel dabei nur vor und zurück und nicht nach allen Seiten. „Es war der Buxenbeutel, das Transportbehältnis, das man immer mit sich getragen hat.“</p><p>Das Alte Testament berichtet davon, dass Noah den Weinbau erfunden hat, weiß Pfeifer. „Und die Propheten verwenden wiederholt das Bild vom himmlischen Hochzeitsmahl, bei dem der Wein in Strömen fließt.“ Bei nomadischen Völkern sei Alkohol generell verboten, was bis heute einen Niederschlag im Islam gefunden habe. Im Heiligen Land sei Wein ein teurer Importartikel für die Oberschicht gewesen. Das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris war laut Pfeifer traditionell eine Biergegend, mit Ninkasi als Gottheit, die das Wunder der Gärung und damit der Entstehung des Alkohols vollbringt. Zu dieser Droge habe die Bibel ein differenziertes Verhältnis: Es werde zum Beispiel im Buch der Sprichwörter vor übermäßigem Konsum gewarnt, da Alkohol zu Übelkeit, Taumeln und Kontrollverlust führen könne. Zugleich heißt es zum Beispiel in Psalm 104, dass Wein den Menschen froh mache.</p><h3>Comeback für alte Rebsorten</h3><p>So ist es für Brockmann zum Beispiel beim „Alten Satz“ vom „Oschäffer Kapällsche“. Bei dieser ältesten Anbauart wurde nicht wie heute sortenrein angebaut, sondern es wuchsen zugleich bis zu zwölf Rebsorten in einem Weinberg. „Damit konnte der Winzer sicher sein, dass er unabhängig von Wetter und Schädlingen sicher auf eine ausreichende und gut vergärbare Mostmenge kommt.“ Einige der früher dort verwendeten Sorten wie Adel- oder Vogelfränkisch, Heunisch, Hartblau oder Roter Gutedel würden heute wiederentdeckt. „Sie kommen alle gut mit Trockenheit und Hitze klar.“ Besondere Freude macht der ehemaligen Weinkönigin der abschließende Wein des Abends: ein französischer Süßwein, Jahrgang 1987. „Er ist damit zwölf Jahre älter als ich.“ Die hellbraune Farbe und Aromen von Dörrobst und Sherry seien Hinweise auf eine gewisse Alterung. „Der Wein lässt sich noch immer trinken. Er muss einmal herausragend gewesen sein.“</p><p>Ein positives Fazit der Veranstaltung ziehen die Teilnehmer. „Für mich war überraschend, dass das Thema Wein sich fast wie ein roter Faden durch die Bibel zieht. Ich lasse mir von Herrn Pfeifer die Bibelstellen schicken, einfach um alles noch mal nachzulesen“, sagt Michael Pfaff aus Aschaffenburg-Damm. Auch Monika Sauer aus Dörnsteinbach nimmt wichtige Erkenntnisse mit. „Wie die Weinkönigin erklärt hat, braucht das Herstellen von Wein ja nicht gerade wenig Aufwand und Arbeit. Das war mir ganz neu und sehr, sehr interessant.“</p><p><em>Markus Hauck (POW)</em></p><blockquote><p>Neuer Termin: <a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/va-detail/dass-der-wein-erfreue-des-menschen-herz-ps-10415-1/" target="_blank" class="external-link">Freitag, 16.1.2026 um 19 Uhr in Großheubach</a></p></blockquote>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63656</guid><pubDate>Tue, 11 Feb 2025 16:23:00 +0100</pubDate><title>Beauftragungsfeier in Goßmannsdorf a. Main</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/beauftragungsfeier-in-gossmannsdorf-a-main/</link><description>Sechs neue Gottesdienstbeauftragte aus dem Dekanat Würzburg hat Weihbischof Paul Reder am Montag, 10. Februar 2025, in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Goßmannsdorf bei einer feierlichen Wort-Gottes-Feier zum Dienst beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Frank Fleischmann (Riedenheim), Diana Hemm (Giebelstad), Barbara Hörning (Greußenheim), Georg Hörning (Greußenheim), Eleonore Jockel (Würzburg-Heuchelhof) und Anna-Lena Singer (Eßfeld).</p><p>Grundlage für den Dienst als Liturgin und Liturge ist die Taufe und so stand das Taufgedächtnis am Beginn der Feier. Nach der Verkündigung und Auslegung des Wortes Gottes erhielten die neuen Gottesdienstbeauftragten aus den Händen von Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden verbunden mit einem persönlichen Dank für die Bereitschaft zur Ausbildung und zur Übernahme dieses wichtigen Dienstes. Das Beauftragungsgebet, das der Weihbischof im Anschluss sprach, rief nochmals besonders Gottes Segen auf die neuen Gottesdienstbeauftragten herab, die ihre Schwestern und Brüder in der Liturgie „zum gemeinschaftlichen Gebet und zum Hören des Wortes Gottes versammeln.“ Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten allen Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen.</p><p>Am Ende der Feier dankte Kursteilnehmerin Eleonore Jockel im Namen der Gruppe den Kursmentorinnen Andrea Weinrich und Sabine Mehling-Sitter für die gemeinsame Ausbildungszeit und Weihbischof Paul für die Gestaltung der Beauftragungsfeier.</p><p>Eine Begegnung im Pfarrsaal schloss sich an, bei dem Familien, Freunde und Gemeindemitglieder mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Ein Jahr lang trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit den beiden Mentorinnen zu abendlichen Ausbildungseinheiten. Dabei erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundlagen liturgischer Feiern, besonders der Wort-Gottes-Feier. An einem geistlichen Tag kam die Gruppe dem persönlichen Zugang zu Gottes Wort auf die Spur und bei einem Rhetoriktag übten sich die Teilnehmer/-innen in Sprache und Präsenz. In ihren Gemeinden werden die Gottesdienstbeauftragten fortan verschiedenen liturgischen Feiern vorstehen und für das liturgische Leben Sorge tragen.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63543</guid><pubDate>Sun, 26 Jan 2025 22:05:00 +0100</pubDate><title>Im Angesicht des Todes das Reich Gottes verkünden</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/im-angesicht-des-todes-das-reich-gottes-verkuenden/</link><description>Beauftragungsfeier der ehrenamtlichen Begräbnisleiter/-innen durch Weihbischof Paul Reder im Würzburger Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Frauen und fünf Männer hat Weihbischof Paul Reder am Sonntag, 26. Januar 2025, als ehrenamtliche Begräbnisleiter/-innen im Bistum Würzburg beauftragt. Er dankte den neuen Begräbnisleiter/-innen für die Bereitschaft zur Ausbildung und zum Dienst in den Pastoralen Räumen. Gottes Wirklichkeit und sein Reich auch im Angesicht des Todes zu verkünden, ist der bleibende Auftrag für den Dienst in der Sorge um Verstorbene und Trauernde.&nbsp;</p><p>Beauftragt wurden Dr. Andreas Breu (Goßmannsdorf), Annette Breu (Goßmannsdorf), Ursula Grän (Bürgstadt), Karin Hemberger (Würzburg-Versbach), Achim Herbert (Bessenbach), Wolfgang Müller (Prappach), Carmen Sax (Rieneck), Sturmius Schneider (Diebach), Johannes Tröndle (Marktheidenfeld), Andrea Zehner (Bad Königshofen).&nbsp;</p><p>Zu Beginn versammelten sich alle am Taufbecken des Domes zum Taufgedächtnis. Begleitet von der Osterkerze zogen die zukünftigen Begräbnisleiter/-innen mit ihren Familien, Freunden und Vertretern der Gemeinden in den Hochchor. Nach Schriftlesung und Predigt überreichte Weihbischof Paul Reder die Urkunden, bevor er im Gebet Gottes Segen auf die Neubeauftragten herabrief. Im Anschluss an die Feier fand eine Begegnung im Burkardushaus statt.</p><p>In seiner Predigt erwog Weihbischof Paul die Worte Jesu aus dem Lukasevangelium „Lasst die Toten die Toten begraben“. Ein Satz, der irritieren mag und von dem man zunächst nicht vermuten würde, dass er von Jesus selbst stammt.&nbsp;</p><p>Die Worte Jesu scheinen vordergründig eine allenthalben spürbare Realität zu beschreiben: Der Tod sei ein unliebsames Ereignis und die Beisetzung mehr und mehr zum planbaren Vorgang geworden, der in den Terminkalender passen müsse – so der Weihbischof. Doch bei der Aussage Jesu sei es wichtig, auch den zweiten Satz zu beachten: „Du aber gehe und verkündige das Reich Gottes“.&nbsp;</p><p>Aufgabe aller, die im Begräbnisdienst der Kirche tätig sind, sei es, das entscheidend Christliche herauszustellen. Auftrag auch der neuen Begräbnisleiter/-innen soll es sein, „den Schmerz von Verlust und Trauer vor dem Horizont des Reiches Gottes oder – wie wir auch immer sagen – im Licht des Evangeliums anzunehmen und erfahrbar zu machen“. Mit dem Wunsch, im Angesicht des Todes Gottes Reich und Gottes Wirklichkeit zu verkünden, schloss Weihbischof Paul seine Predigt.&nbsp;</p><p><strong>Stichwort ehrenamtliche Begräbnisleiter/-innen</strong></p><p>Seit 2017 sind im Bistum Würzburg ehrenamtliche Begräbnisleiter/-innen im Dienst aktiv. In den Gemeinden vor Ort tragen sie Sorge für die würdige Bestattung der Verstorbenen und die Begleitung von trauernden Angehörigen. In einem intensiven Ausbildungskurs erlernen die Ehrenamtlichen neben den Grundlagen von Trauerpastoral und -gespräch besonders die liturgische Feier des Begräbnisses. Auch die Formen des Totengedenkens oder die Zusammenarbeit mit Bestattern werden im Ausbildungskurs betrachtet. Informationen erhalten Interessierte beim Referat Verkündigung und Liturgie.&nbsp;</p><p>Text: Dr. Markus Münzel<br />Bilder: Michael Pfeifer</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63505</guid><pubDate>Thu, 23 Jan 2025 16:18:00 +0100</pubDate><title>Sieben neue Gottesdienstbeauftragte im Dekanat Rhön-Grabfeld</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/sieben-neue-gottesdienstbeauftragte-im-dekanat-rhoen-grabfeld/</link><description>Am Mittwoch, 22. Januar 2025, wurden in der Pfarrkirche St. Johannes d. T. in Brendlorenzen von Weihbischof Paul Reder sieben Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in den Gemeinden beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Kerstin Hasenpusch (Brendlorenzen), Julia Hemmert (Sondernau), Annette Kaiser-Amler (Hollstadt), Regina Keßler (Frankenheim), Miriam Roßhirt (Weisbach), Ruppert Schneider (Saal a.d.S.) und Erwin Weth (Brendlorenzen).</p><p>Die Wort-Gottes-Feier begann am Taufstein der Kirche mit einem Taufgedächtnis. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten allen Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen. Domkapitular Pfarrer Thomas Keßler dankte am Ende der Feier den neuen Gottesdienstbeauftragten für deren Bereitschaft, die lange Zeit der Ausbildung auf sich zu nehmen und sich nun in vielfältiger Weise als Vorsteherinnen und Vorsteher von Gottesdiensten zu engagieren.</p><p>In seiner Predigt blickte Weihbischof Paul auf das Gleichnis vom Sämann im Lukasevangelium. Worte, die man z. B. als Schülerin oder Schüler im Unterricht gehört habe, verhallen so wie sie ausgesprochen wurden. Doch Gottes Wort falle auf fruchtbaren Boden und bringe reiche Frucht – vor allem dann, wenn wir es in unseren Gottesdiensten feiern und Gott in seinem Wort begegnen. Den neuen Gottesdienstbeauftragten sprach der Weihbischof dabei zu, Gottes Wort in der Verkündigung und in der Feier der Liturgie auszusäen, damit reiche Frucht wachse.</p><p>Ein Empfang im Pfarrsaal schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Über ein Jahr lang trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrem Mentor, Pastoralreferent Bernhard Hopf, zu abendlichen Ausbildungseinheiten. Dabei erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundlagen liturgischer Feiern, besonders der Wort-Gottes-Feier. An verschiedenen Studientagen beschäftigte sich die Gruppe u. a. mit Präsenz und Rhetorik, der Gestaltung von Wort-Gottes-Feier im liturgischen Jahr oder der Auslegung der Heiligen Schrift. In ihren Gemeinden werden die Gottesdienstbeauftragten fortan verschiedenen liturgischen Feiern vorstehen und für das liturgische Leben Sorge tragen.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62172</guid><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 11:45:00 +0100</pubDate><title>Anregungen und Materialien für das Heilige Jahr 2025</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/heiliges-jahr-2025-material/</link><description>Das Bistum Würzburg und das Referat Liturgie und Verkündigung stellen verschiedene Materialien zum Download zur Verfügung.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Besuchen Sie die zentrale Startseite zum Heiligen Jahr 2025:<br /><a href="https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/" title="Pilger der Hoffnung" target="_blank" class="external-link">https://pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de/</a></p><p>Daneben sind drei Messformulare zum Heiligen Jahr unten zum Download verfügbar.<br />Die Datei &quot;HEFT&quot; ist zum doppelseitigen Ausdruck auf A3 gedacht. Nach Beschnitt kann das Heft ins Messbuch eingelegt werden.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61923</guid><pubDate>Mon, 28 Oct 2024 18:00:00 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst zum Advent </title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-zum-advent-1/</link><description>„Pilger der Hoffnung!“ lautet das Motto des diesjährigen Hausgottesdienstes zur Adventszeit am Montag 02. Dezember 2024.</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/hausgottesdienst/" target="_blank" class="external-link">https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/hausgottesdienst/</a></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item></channel></rss>