Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Vier neue Gottesdienstbeauftragte im Dekanat Schweinfurt

Beauftragungsfeier in Eßleben mit Weihbischof Paul Reder

In der Pfarrkirche St. Georg, Eßleben hat Weihbischof Paul Reder am Dienstag, 3. Februar 2026, vier Frauen als Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in ihren Gemeinden beauftragt. Die Urkunde erhielten Melanie Ebner (Oberspiesheim), Stefanie Kimmel (Pfersdorf), Anja Mantel (Schonungen) und Elisabeth Pfister (Eßleben).

Die Beauftragungsfeier war der Abschluss eines knapp einjährigen Kurses, den die vier Frauen unter Anleitung von Mentorin Maria Garsky absolvierten. In abendlichen Einheiten erarbeitete sich die Gruppe ein Grundverständnis von Liturgie und betrachtete dabei den Aufbau liturgischer Feiern sowie die Einzelelemente des Gottesdienstes näher. Besonders im Mittelpunkt stand die Wort-Gottes-Feier mit ihren verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. An einem Studientag beschäftigten sich die neuen Gottesdienstbeauftragten außerdem mit der Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift.

Zu Beginn seiner Predigt verglich der Weihbischof die Liturgie mit einem Raum, den wir betreten können und in dem wir Gott begegnen und feiern. Als Gottesdienstbeauftragte übernehmen die vier Frauen nun die Aufgabe, Zugänge zum Geheimnis Gottes zu schaffen.

„In den Gemeinden Gottesdienste zu leiten – das heißt: Menschen im gemeinsamen Hören auf das Wort Gottes und im Gebet als Ausdruck unseres Glaubens zusammenzuführen. Sie treten ein in einen Dienst, der zutiefst mit Verantwortung und auch mit Vertrauen zu tun hat“, so der Weihbischof.

Der Zugang zu Gottes Geheimnis sei ein Geschenk, das niemand erbetteln oder erflehen müsse. „Ein Geschenk braucht keine perfekte Verpackung. Das heißt für mich: Liturgie lebt zwar auch von einer ansprechenden Form und Gestaltung. Wir müssen aber keine perfekten Liturginnen oder perfekten Vorbeter sein, damit Gottesdienst Menschen erreicht“ – so Weihbischof Paul weiter.

Am Ende seiner Ansprache dankte er den neuen Gottesdienstbeauftragten für die Bereitschaft, diesen Dienst zu übernehmen und wünschte ihnen, immer wieder neu von diesem Geheimnis Gottes beschenkt zu werden.

Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Am Ende der Feier bedankten sich Melanie Ebner und Stephanie Kimmel im Namen der Gruppe bei Mentorin Maria Garsky für die gemeinsame Zeit der Ausbildung und bei Weihbischof Paul für die Feier der Beauftragung. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.