Die Urkunde erhielten Kerstin Hasenpusch (Brendlorenzen), Julia Hemmert (Sondernau), Annette Kaiser-Amler (Hollstadt), Regina Keßler (Frankenheim), Miriam Roßhirt (Weisbach), Ruppert Schneider (Saal a.d.S.) und Erwin Weth (Brendlorenzen).
Die Wort-Gottes-Feier begann am Taufstein der Kirche mit einem Taufgedächtnis. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten allen Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen. Domkapitular Pfarrer Thomas Keßler dankte am Ende der Feier den neuen Gottesdienstbeauftragten für deren Bereitschaft, die lange Zeit der Ausbildung auf sich zu nehmen und sich nun in vielfältiger Weise als Vorsteherinnen und Vorsteher von Gottesdiensten zu engagieren.
In seiner Predigt blickte Weihbischof Paul auf das Gleichnis vom Sämann im Lukasevangelium. Worte, die man z. B. als Schülerin oder Schüler im Unterricht gehört habe, verhallen so wie sie ausgesprochen wurden. Doch Gottes Wort falle auf fruchtbaren Boden und bringe reiche Frucht – vor allem dann, wenn wir es in unseren Gottesdiensten feiern und Gott in seinem Wort begegnen. Den neuen Gottesdienstbeauftragten sprach der Weihbischof dabei zu, Gottes Wort in der Verkündigung und in der Feier der Liturgie auszusäen, damit reiche Frucht wachse.
Ein Empfang im Pfarrsaal schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.
Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Über ein Jahr lang trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrem Mentor, Pastoralreferent Bernhard Hopf, zu abendlichen Ausbildungseinheiten. Dabei erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundlagen liturgischer Feiern, besonders der Wort-Gottes-Feier. An verschiedenen Studientagen beschäftigte sich die Gruppe u. a. mit Präsenz und Rhetorik, der Gestaltung von Wort-Gottes-Feier im liturgischen Jahr oder der Auslegung der Heiligen Schrift. In ihren Gemeinden werden die Gottesdienstbeauftragten fortan verschiedenen liturgischen Feiern vorstehen und für das liturgische Leben Sorge tragen.