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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sun, 08 Mar 2026 08:51:16 +0100</pubDate><lastBuildDate>Sun, 08 Mar 2026 08:51:16 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-70788</guid><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:55:54 +0100</pubDate><title>Vier neue Gottesdienstbeauftragte  im Dekanat Schweinfurt</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/vier-neue-gottesdienstbeauftragte-im-dekanat-schweinfurt/</link><description>Beauftragungsfeier in Eßleben mit Weihbischof Paul Reder </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">In der Pfarrkirche St. Georg, Eßleben hat Weihbischof Paul Reder am Dienstag, 3. Februar 2026, vier Frauen als Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in ihren Gemeinden beauftragt. Die Urkunde erhielten Melanie Ebner (Oberspiesheim), Stefanie Kimmel (Pfersdorf), Anja Mantel (Schonungen) und Elisabeth Pfister (Eßleben). </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Die Beauftragungsfeier war der Abschluss eines knapp einjährigen Kurses, den die vier Frauen unter Anleitung von Mentorin Maria Garsky absolvierten. In abendlichen Einheiten erarbeitete sich die Gruppe ein Grundverständnis von Liturgie und betrachtete dabei den Aufbau liturgischer Feiern sowie die Einzelelemente des Gottesdienstes näher. Besonders im Mittelpunkt stand die Wort-Gottes-Feier mit ihren verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. An einem Studientag beschäftigten sich die neuen Gottesdienstbeauftragten außerdem mit der Auslegung und Deutung der Heiligen Schrift. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Zu Beginn seiner Predigt verglich der Weihbischof die Liturgie mit einem Raum, den wir betreten können und in dem wir Gott begegnen und feiern. Als Gottesdienstbeauftragte übernehmen die vier Frauen nun die Aufgabe, Zugänge zum Geheimnis Gottes zu schaffen. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">„In den Gemeinden Gottesdienste zu leiten – das heißt: Menschen im gemeinsamen Hören auf das Wort Gottes und im Gebet als Ausdruck unseres Glaubens zusammenzuführen. Sie treten ein in einen Dienst, der zutiefst mit Verantwortung und auch mit Vertrauen zu tun hat“, so der Weihbischof. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Der Zugang zu Gottes Geheimnis sei ein Geschenk, das niemand erbetteln oder erflehen müsse. </span></font></span><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">„Ein Geschenk braucht keine perfekte Verpackung. Das heißt für mich: Liturgie lebt zwar auch von einer ansprechenden Form und Gestaltung. Wir müssen aber keine perfekten Liturginnen oder perfekten Vorbeter sein, damit Gottesdienst Menschen erreicht“ – so Weihbischof Paul weiter. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Am Ende seiner Ansprache dankte er den neuen Gottesdienstbeauftragten für die Bereitschaft, diesen Dienst zu übernehmen und wünschte ihnen, immer wieder neu von diesem Geheimnis Gottes beschenkt zu werden. </span></font></span></p><p><span style="line-height:115%"><font face="Univers LT Std 47 Cn Lt, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Am Ende der Feier bedankten sich Melanie Ebner und Stephanie Kimmel im Namen der Gruppe bei Mentorin Maria Garsky für die gemeinsame Zeit der Ausbildung und bei Weihbischof Paul für die Feier der Beauftragung. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen. </span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20728</guid><pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:59:00 +0100</pubDate><title>Liturgie im Fernkurs</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/liturgie-im-fernkurs/</link><description>Sie interessieren sich für die Gestaltung von Gottesdiensten?
Sie wollen mehr über die katholische Liturgie wissen?
Dann ist Liturgie im Fernkurs das Richtige für Sie!</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Kurs dauert 18 Monate. In dieser Zeit können Sie Ihr Wissen über den katholischen Gottesdienst vertiefen, Gottesdienstformen und liturgische Elemente in ihrer Bedeutung kennenlernen, mehr über die geschichtliche Entwicklung der Liturgie und einzelner Gottesdienste erfahren und Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die zur Ausübung liturgischer Dienste wichtig sind. Alle sechs Wochen erhalten Sie einen Lehrbrief von ca. 80 Seiten und bestimmen dann Ihr Lerntempo selbst. Themen der 12 Lehrbriefe sind u.a.: das Kirchenjahr; die liturgischen Dienste; die Feier der Eucharistie; das Wort Gottes; Sakramente und Sakramentalien; Tagzeitenliturgie; Gesang und Musik; Raum, Gewand und Gerät. Ergänzt werden die Lehrbriefe durch die Hör-CDs „Musik und Gesang&quot; und „Sprechen im Gottesdienst&quot; sowie die DVD „Eucharistie feiern&quot;.</p><p>Das Studium kann individuell gestaltet und der beruflichen wie familiären Situation angepasst werden. Die Beschäftigung mit praktischen Aufgaben wird durch eine Fachkraft vor Ort begleitet. Im Verlauf des Fernkurses können Sie an verschiedenen Orten in Deutschland Wochenend-Seminare besuchen, auf denen unter der Leitung erfahrener Referent/innen wichtige Themen vertieft werden und der Austausch mit anderen Kursteilnehmer/innen ermöglicht wird.<br />Sie können Liturgie im Fernkurs mit einem Teilnahmezertifikat oder nach einer Prüfung mit einem Zeugnis abschließen. Die Kosten betragen 306,00 €. Nachfragen lohnt sich: Oft geben Pfarrei oder Bistum Zuschüsse.<br />Einstiegstermine sind jedes Jahr der 1. April und der 1. Oktober.</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung:<br /><a href="https://dli.institute/wp/lif/liturgie-im-fernkurs-kurzinfo/" title="Fernkurs Liturgie" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.fernkurs.liturgie.de</a></p><p>Deutsches Liturgisches Institut<br />Liturgie im Fernkurs<br />Postfach 2628<br />54216 Trier<br />0651 94808-28, -29 oder -0</p>

]]></content:encoded><category>Liturgische Bildung</category><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70275</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 16:15:00 +0100</pubDate><title>Hausgebet zur Fastenzeit</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hausgebet-zur-fastenzeit/</link><description>Der Hausgottesdienst zur Fastenzeit 2026 steht zum Download bereit.</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70276</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 16:10:00 +0100</pubDate><title>Orationen für Kindergottesdienste</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/materialsuche-leicht-gemacht-1/</link><description>Eine neue Liturgische Arbeitshilfe ist erschienen: Orationen für Gottesdienste mit Kindern. Tagesgebete, Gabengebete, Schlussgebete und Segensworte
</description><content:encoded><![CDATA[<div><p>Das Heft zum Gebrauch in der Liturgie bietet erstmals eine vollständige Sammlung von umformulierten, dem Verständnis von Kindern im Grundschulalter angepassten Orationen.&nbsp;Übertragen wurden die Tagesgebete für die Sonntage im Jahreskreis, für die Sonn- und Festtage der geprägten Zeiten und für ausgewählte Fest- und Gedenktage sowie je ein Vorschlag für das Allgemeine Schuldbekenntnis und das Taufgedächtnis in eine kindgemäße und zugleich liturgisch besondere Sprache.</p></div><div><p>Einführung und Leseprobe:&nbsp;<a href="http://shop.liturgie.de/litshop/pics/download/5552_Kinder-Orationen_DS_Leseprobe.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://shop.liturgie.de/litshop/pics/download/5552_Kinder-Orationen_DS_Leseprobe.pdf</a></p></div><div><p>Bestellung im Online-Shop des DLI:&nbsp;<a href="https://shop.liturgie.de/start.php?js=ok#5552" target="_blank" rel="noreferrer">https://shop.liturgie.de/start.php?js=ok#5552</a>&nbsp;(scrollen)</p></div><div><div></div></div><div></div>]]></content:encoded><category>Kinderliturgie</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70279</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 16:00:00 +0100</pubDate><title>Hochgebete für Kindergottesdienste</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hochgebete-fuer-kindergottesdienste/</link><description>Übersichtliche Neuausgabe der drei Hochgebete für Messfeiern mit Kindern in der authentischen Ausgabe für die Bistümer des deutschen Sprachgebiets. </description><content:encoded><![CDATA[<div><div><p>Erhältlich ist eine Neuausgabe der erstmals 1975 approbierten drei Kinder-Hochgebete. Sie enthält in einem übersichtlichen Schriftbild die Gebetstexte, die nicht zum Kantillieren eingerichtet sind. Vorschläge für Akklamationen sind so eingetragen, dass sie den Lesefluss nicht stören. Im Anhang finden sich Hinweise auf Akklamationen aus dem Gotteslob, dem KG der Schweiz und dem Liederbuch Unterwegs, zudem einige neu eingerichtete Rufe zum leichten Nachsingen (Kantor.in/Alle). Neben Hinweisen auf bekannte Amen-Akklamationen zur Schlussdoxologie sind verschiedene Akklamationen mit kirchenjahreszeitlichen melodischen Einfärbungen für Advent, Weihnachten und die Osterzeit abgedruckt.</p></div><div></div><div><p>Einführung und Leseprobe:&nbsp;<a href="https://shop.liturgie.de/litshop/pics/download/5551_Drei%2520Hochgebete%2520Kindern_2024_Leseprobe.pdf%E2%80%94" target="_blank" rel="noreferrer">https://shop.liturgie.de/litshop/pics/download/5551_Drei%20Hochgebete%20Kindern_2024_Leseprobe.pdf—</a></p></div><div><p>Bestellung im Online-Shop des DLI:&nbsp;<a href="https://shop.liturgie.de/start.php?js=ok&amp;suche=5168#5551" target="_blank" rel="noreferrer">https://shop.liturgie.de/start.php?js=ok&amp;suche=5168#5551</a>&nbsp;(scrollen)</p></div><div></div></div>]]></content:encoded><category>Kinderliturgie</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70281</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:45:00 +0100</pubDate><title>Wohin mit „alten“ Lektionaren?</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wohin-mit-alten-lektionaren/</link><description>Inzwischen sind alle Bände der neuen Lektionare erschienen (2018–2025). Was kann, was soll nun mit bisherigen Bänden des Lektionars geschehen? Was macht sie „alt“? Ihre Gebrauchsspuren oder die alte Einheitsübersetzung? </description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag auf den Seiten des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz gibt <a href="https://www.liturgie.ch/praxis/wort-gottes-lektionar-bibel/neuauflage-lektionare-und-evangeliar/1365-alte-lektionare" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tipps zum Umgang mit den „alten“ Lektionaren</a>.&nbsp;</p><p>Das Bistum Rottenurg-Stuttgart hat bereits 2022 einen allgemeinen&nbsp;<a href="https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/wp-content/uploads/2023/01/Devotionalien_Leitfaden.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Leitfaden</a> zum angemessenen Umgang&nbsp;mit nicht mehr verwendeten religiösen Gegenständen publiziert.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70037</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 17:30:56 +0100</pubDate><title>Hoffnung verkünden im Angesicht des Todes</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/hoffnung-verkuenden-im-angesicht-des-todes-2/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung beauftragt zehn Frauen und drei Männer als ehrenamtliche Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter</description><content:encoded><![CDATA[<div class="news-text-wrap" itemprop="articleBody"><p><strong>Würzburg</strong> (POW) Zehn Frauen und drei Männer hat Bischof Dr. Franz Jung am Sonntag, 18. Januar, bei einem Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom als ehrenamtliche Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter beauftragt. „Ich freue mich sehr über Ihre Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst zu übernehmen“, dankte der Bischof. Nach den Worten von Dr. Markus Münzel ist es bereits der fünfte Ausbildungskurs, der nach einer intensiven Ausbildung nun mit der Beauftragung abgeschlossen wurde.</p><p>Beauftragt wurden Claudia Amthor (Karlstadt-Stetten), Renate Appiah (Oberweißenbrunn), Brigitte Burkard (Arnstein), Carmen Burkard (Karlstadt-Stetten), Regina Dorn (Arnstein), Gabriele Göb (Kaltensondheim), Maria Heckmann (Hammelburg), Annette Kaiser-Amler (Hollstadt), Friedbert Rüb (Karlburg), Hans Georg Schmidt (Ochsenfurt), Claus Schmitt (Münnerstadt-Reichenbach), Christine Vey-Jung (Zellingen) und Barbara Wolf (Büchold).</p><p>Zu Beginn der Feier versammelten sich alle am Taufbecken des Doms zum Taufgedächtnis. Begleitet von der Osterkerze, zogen die zukünftigen Begräbnisleiterinnen und Begräbnisleiter mit ihren Familien, Freunden und Vertretern der Gemeinden in den Hochchor.</p><p>In seiner Predigt betrachtete Bischof Jung die Worte des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Darin enthüllt der Apostel „ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden – plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenschall.“ Im Tod löse sich der Mensch „nicht irgendwie auf“ und das Leben ende nicht „im Nirwana“, sagte der Bischof: „Im Tod wird das Leben verwandelt. Gott wandelt das Sterbliche in uns um.“ Diese Botschaft könne in der heutigen Zeit nicht oft genug unterstrichen werden. „Gerade im Tod vollendet sich das Taufgeheimnis. In der Taufe werden wir getauft auf den Tod des Herrn.“ Der Tod komme immer überraschend, ungebeten und zu schnell, fuhr der Bischof fort. „Der Tod ist immer ein Weckruf, selbst dann, wenn man sich schon wochenlang darauf vorbereitet hat.“ Es sei gut, sich nicht an den Tod zu gewöhnen, sich immer neu mit der Wirklichkeit des Todes zu konfrontieren und damit auseinanderzusetzen, um vor unguter Routine bewahrt zu bleiben.</p><p>Paulus sage: „Das Verwesliche muss mit Unverweslichkeit überkleidet werden.“ Was überdauert das Menschenleben und was hat bleibenden Wert? Die große Aufgabe und die Kunst einer Predigt am Grab sei, zu schauen, was im Leben gelungen war, was glücklich war, wo sich die Führung Gottes gezeigt habe, aber auch, was nicht gelungen sei und der Vollendung noch harre, erklärte der Bischof. „Der Tod bleibt ein Stachel. Aber gerade durch den Tod hat Christus den Tod entmachtet. Wir haben die Hoffnung, dass der Schmerz nicht das letzte Wort ist, sondern dass wir Heilung in Jesus Christus finden.“</p><p>Der Bischof wünschte den Frauen und Männern, dass sie „standhaft bleiben im Glauben, auch angesichts des Todes, unerschütterlich in der Hoffnung für uns alle und stets voll Eifer in der Liebe für den letzten irdischen Dienst im Namen Gottes an den Verstorbenen und in der Hinwendung zu den trauernden Menschen“. Die Beerdigung sei „der missionarischste Dienst“ der Kirche, betonte Bischof Jung. Hier werde genau hingeschaut, ob die Kirche etwas zu sagen habe. „Danke für Ihre Bereitschaft, sich senden zu lassen. Danke für Ihren wichtigen Dienst in dieser Zeit.“</p><p>Dann überreichte Bischof Jung die Urkunden. Im Gebet erbat die Gemeinde den Segen Gottes für die Neubeauftragten. Eine Begegnung im Burkardushaus schloss sich an.</p><p class="text-right"><em>sti (POW)</em></p><p><em><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/hoffnung-verkuenden-im-angesicht-des-todes/" target="_blank" class="external-link">Weitere Fotos</a></em></p></div>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70038</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 17:07:00 +0100</pubDate><title>Wein erfreut des Menschen Herz (Ps 104,15)</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wein-erfreut-des-menschen-herz-ps-10415/</link><description>Biblisch-theologische Messweinprobe mit der ehemaligen Weinkönigin Eva Brockmann und dem Referenten für liturgische Bildung Michael Pfeifer</description><content:encoded><![CDATA[<p>Theologie und Oenologie hielten sich die Waage bei der Messweinprobe im Weinort Großheubach. Knapp zwei Dutzend liturgische Ehrenamtliche aus umliegenden Pfarreien hatten Weine aus Ihren Sakristeien zum Fortbildungsabend mitgebracht und erzählten, warum gerade dieser Wein vor Ort bei der Messe Verwendung findet. Eva Brockmann leitete die Verkostung an und beschrieb die Eigenheiten eines jeden Weines. Dabei offenbarte sie ebenso großes Fachwissen wie Improvisationstalent, denn es war ja im Vorfeld nicht klar, welche Weine am Abend zur Verfügung stehen würden.</p><p>Wein gehört zur Feier der Eucharistie. Diesen Zusammenhang, die katholische Eucharistielehre als solches und den Bezug zu den Mählern Jesu erläuterte Michael Pfeifer. Nebenbei ergab sich so eine Kulturgeschichte des Alkohols, die Pfeifer mit biblischen Texten zu belegen wusste.</p><p>«Kompetent, informativ und kurzweilig brachten uns Frau Brockmann und Herr Pfeifer das Thema nahe.&nbsp;So viele neue Erkenntnisse haben wir auf angenehmste Art gewonnen. Unser Kommunionhelfer-Team fuhr ganz begeistert nach Hause», so lautete eine der Rückmeldungen.</p><p><a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wenn-theologie-auf-weinkunde-trifft-1/" target="_blank" class="external-link">Bericht über eine vergleichbare Veranstaltung 2025 mit Links zu Radio- und Fernsehbeiträgen.</a></p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70035</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:24:57 +0100</pubDate><title>Durchblick Liturgie – Heilige Zeichen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/durchblick-liturgie-heilige-zeichen/</link><description>Liturgische Bildung online verspricht ein Angebot des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI) am 14. März</description><content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Thema &quot;Heilige Zeichen – Riten, Symbole, Handlungen decodiert&quot; findet am Samstag, 14. März 2026 eine Online-Fortbildung statt. Sie kann von Interessentinnen und Interessenten selbst besucht werden. Noch sinnvoller ist allerdings ein gemeinsames Angebot etwa auf Pfarrei- oder Verbandsebene, um einen geistlichen Gewinn für Ihre Gemeinden zu ermöglichen.</p><p>Das DLI schreibt: &quot;In Kooperation mit der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz haben wir bereits seit 2023 mehrere solcher Veranstaltungen angeboten, die im gesamten deutschen Sprachgebiet sehr gut aufgenommen wurden. Papst Leo XIV. hat kürzlich die Bedeutung der liturgischen Bildung in den Pfarreien hervorgehoben (Ansprache am 17. November 2025).</p><p>„Durchblick Liturgie – Das Online-Format zur Liturgischen Bildung“ könnte wie folgt vor Ort gestaltet werden:<br />Laden Sie die Gemeinde ein:</p><ul><li>Schicken Sie den Flyer digital an Ihre Adressen und übernehmen Sie ihn auf die Homepage.</li><li>Für den Pfarrbrief haben wir alle Informationen knapp zusammengestellt (siehe eigene Datei). Sie können den Flyer zur Auslage in der Kirche auch beidseitig ausdrucken („an kurzer Kante siegeln“ anklicken, rechtsbündig falten).</li><li>Neben einer generellen Einladung können Sie die Haupt- und Ehrenamtlichen wie Küsterinnen und Mesner, ältere Messdienerinnen und Ministranten, Kommunionhelferinnen und Kirchenmusiker, Chormitglieder, Katechetinnen und Katecheten etc. einladen oder diesen Tag bewusst als Einkehrtag für den Pfarrgemeinderat einsetzen.</li></ul><p>Treffen Sie sich z. B. im Pfarrheim und schalten sich für die Vorträge und Zeugnisse zu. Dazu werden ein Internetanschluss (ggf. über das Handy als WLAN-Hotspot), Laptop, Beamer und Lautsprecherboxen benötigt. Den Zoom-Link erhalten Sie nach der Anmeldung.</p><ul><li>Das Programm finden Sie bereits auf dem Flyer.</li><li>In den Pausen werden automatisch Gespräche zur Praxis vor Ort entstehen. Evtl. wären Kaffee oder Getränke willkommen.</li></ul><p>Es können sich auch Gruppen oder Einzelpersonen von zu Hause zuschalten und dort miteinander sprechen.<br />Auf www.lebendig-akademisch.de/liturgie (und auch untenstehend) finden Sie neben der Anmeldung:</p><ul><li>1.Flyer zum Weiterleiten</li><li>2.&nbsp;Datei für den Pfarrbrief (als fertige Seite formatiert)</li><li>3.&nbsp;Datei für den Pfarrbrief, auf dem Sie die konkreten Informationen zum Treffen vor Ort ergänzen können (Textfeld ist beschreibbar)</li><li>4.&nbsp;Plakat für den Schaukasten (ebenfalls mit beschreibbarem Textfeld)</li><li>5.&nbsp;Text für Homepage (Word-Datei)</li></ul><p>Beim letzten Mal hatten wir ein kurzfristiges Problem mit IT-Obergrenzen, für das wir uns entschuldigen. Wir haben Vorkehrungen getroffen, dass alle Angemeldeten teilnehmen können.</p><p>Die nächste Veranstaltung in der Reihe „Durchblick Liturgie“ wird am 7. November 2026 zum Thema<br />„Liturgie an Lebensgrenzen: Begleitet sein in Krankheit, Sterben und Trauer“ (mit Bezug zu Allerheiligen/Allerseelen) stattfinden.</p><p>Bei technischen Rückfragen melden Sie sich einfach bei info.akademie@bddmei.de, für inhaltliche Fragen bei Prof. Dr. Marco Benini, der die Vorträge halten wird (benini@liturgie.de).</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Liturgische Bildung</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69488</guid><pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:15:35 +0100</pubDate><title>Katholikentag – Material für Gottesdienste</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/katholikentag-material-fuer-gottesdienste/</link><description>Elemente für eine Mess- oder Wort-Gottes-Feier zum Thema des Katholikentages stehen zum Download bereit.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag statt. In der Vorbereitung auf dieses Glaubensfest sind die Gemeinden im Bistum Würzburg und darüber hinaus eingeladen, das Leitwort „Hab Mut, steh auf“ in den Gottesdiensten aufzugreifen.</p><p>Die beiliegende Handreichung enthält einige Textvorschläge, die sowohl in der Eucharistiefeier als auch in der Wort-Gottes-Feier verwendet werden können. Die Texte stellen dabei keinen ganzen Gottesdienst dar, sondern verstehen sich als Elemente, die passgenau&nbsp;eingefügt werden können.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69198</guid><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 15:40:24 +0100</pubDate><title>Altarweihe in Münnerstadt</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/altarweihe-in-muennerstadt-2/</link><description>Nach sechs Jahren Bauzeit, drei davon mit Sperrung des Gebäudes, ist die Stadtpfarrkirche Münnerstadt wieder geöffnet. Bischof Dr. Franz Jung weihte den neuen Altar, berichtet das Würzburger katholische Sonntagsblatt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesen Tag haben viele Münnerstädter seit Jahren gewartet: Ihre Stadtpfarrkirche Sankt Maria Magdalena im Herzen der Altstadt steht wieder offen. Durch die zahlreichen Kunstschätze unter anderem von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, die Kirchenfenster aus dem 15. Jahrhundert und weitere Besonderheiten hat das Gotteshaus eine herausgehobene Position im Bistum Würzburg. Es zählt zu den 24 Kirchen der höchsten Immobilienkategorie A.</p><p>Rund 500 Besucher und Mitwirkende verfolgten den zweieinhalbstündigen Weihegottesdienst. „Der Altar ist der Ort in unseren Kirchen, an dem wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern“, sagte Bischof Jung in seiner Predigt. Durch die Weihe werde dieser Altar der profanen Nutzung entzogen. „Er wird ganz Gott übereignet.“ Die besondere Verehrung drücke sich in der Eucharistie durch den Altarkuss des Priesters und durch die Inzens (wörtlich übersetzt „Anzünden“) mit Weihrauch aus.</p><p>Der Ritus sieht vor, dass zunächst Reliquien in der Altarplatte eingemauert werden. Bischof Jung hatte unter anderem Reliquien der Bistumsheiligen Kilian und Burkard in einer goldenen Schatulle mitgebracht. Restaurator Stefan Lochner verschloss die Öffnung. Nach der Allerheiligenlitanei wurde der neue Altar mit Weihwasser besprengt und mit Chrisamöl gesalbt. Augustinerpater Markus Reis und Bischof Jung entzündeten schließlich an den vier Ecken und in der Mitte Feuer und Weihrauch. Nach der Reinigung der Natursteinplatte durch Liturgiereferent Dr. Stephan Steger wurde der Altar erstmals eingedeckt.</p><p>Während die Münnerstädter Stadtpfarrkirche in weiten Teilen unter Erhaltung alter Bausubstanz restauriert wurde, sind Altar, Ambo und ein Ort der Marienverehrung im Seitenschiff neu gestaltet. Das Konzept kam vom Künstlerehepaar Susanne und Bernhard Lutzenberger, das sich seit 30 Jahren auf die Gestaltung von Kirchen spezialisiert hat. Der schlicht gemauerte und einfach verputzte Altarsockel sowie der gesamte Ambo sind mit Messinggittern verkleidet, die aus tausenden Buchstaben bestehen: Dank moderner Technik wurden Texte aus dem Neuen Testament aus Messingplatten gelasert. Der Text am Ambo beginnt zum Beispiel mit dem Zitat „Im Anfang war das Wort...“ aus dem Johannesevangelium. Die Auswahl der Texte überließen die Künstler der Gemeinde.</p><p>„Der Marienort greift das Thema Licht und Transzendez auf“, beschreibt das Künstlerehepaar das Konzept für die zwei historischen Marienfiguren im Seitenschiff. Goldene Stäbe markieren die Marienwand, lassen aber auch den Blick auf den Raum dahinter offen. „Es entsteht ein Spiel von Transparenz und Transzendenz, von Aufsicht und Durchsicht, Materialität und Auflösung.“ Die beiden Marienfiguren stehen auf patinierten Messingkonsolen mit einpunzierten vergoldeten Texten des Ave Maria.</p><p>Nach dem Gottesdienst bekochten die Münnerstädter Pfadfinder die Besucher in der Alten Aula. Beim anschließenden Festakt dankten Pater Reis, Bischof Jung und weitere Redner unter anderem den zahlreichen Spendern für die Unterstützung.</p><p>Rund 320.000 Euro sind nach den Angaben von Reis bisher an privaten Spenden eingegangen. Menschen übernahmen Patenschaften für Glasfenster, banden Palmzweige, Inge Kirch stellte Kunstdrucke zur Verfügung, ein anderer Künstler schuf Ikonen. Tassen, Kerzen, Flohmärkte und Kuchenverkäufe an der Talkirche sorgten für Einnahmen. Die sind dringend notwendig: 4,3 Millionen Euro hat die Restaurierung samt Sicherung der Mauerwerke und Dachstühle gekostet. Zuschüsse gab es von Diözese, Bezirk, Landkreis und Stadt, vom Landesamt für Denkmalpflege, der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.&nbsp; Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen: Im kommenden Jahr muss der Dachstuhl des südlichen Seitenschiffes gesichert werden. Das koste zusätzlich mehr als eine halbe Million Euro.</p><p>Dass sicher bald wieder viele Touristen in die Stadtpfarrkirche kommen werden, liegt an den Kunstschätzen, angefangen von der Rekonstruktion des ersten großen Altars von Tilman Riemenschneider über die weltweit einzigen Tafelbilder von Veit Stoß mit der Darstellung der Kilianslegende bis zu den beeindruckenden spätgotischen Glasmalereien aus dem frühen 15. Jahrhundert. Zudem finden sich eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, mehrere Epitaphe und das großformatige Ölgemälde „Noli me tangere“ von Caspar Haas. Architektonisch verschmelzen in der Kirche verschiedene Baustile, von der Romanik bis zur Spätrenaissance. Der stadtbildprägende Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert, das Kirchenschiff wurde in seiner heutigen Form unter Julius Echter von 1610 bis 1612 umgestaltet.</p><p>Begeistert von der reichen Ausstattung der Kirche ist auch Architekt Thomas Karsten vom Diözesanbauamt: „Es zerreißt einen förmlich, wenn man das Feuer der Kirchenfenster sieht.“ Großes Augenmerk sei auf die behutsame Reinigung der Grisaille- oder Graumalerei gelegt worden. „Diese ist in dieser Größe und Qualität einmalig im Bistum“, verweist Karsten auf eine Besonderheit der Münnerstädter Kirche. Malereien seien früher oft retuschiert und ergänzt worden. „Heute geht man dokumentarisch an solche Flächen ran“, begründet er die behutsame Reinigung. Mit jedem Anstrich verändere sich eine Oberfläche, die Wände in der Münnerstädter Stadtpfarrkirche dagegen wirken aus seiner Sicht viel „stofflicher“ als eine verspachtelte und weiß gestrichene Fläche.</p><p><em>Ralf Ruppert (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</em></p><p><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/altarweihe-in-muennerstadt/" target="_blank" class="external-link">Weitere Bilder</a></p>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68794</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:45:00 +0100</pubDate><title>„Direktorium 2.0“: Neues Online-Tool für liturgischen Kalender</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/direktorium-20/</link><description>Vom Österreichischen Liturgischen Institut entwickeltes Kalendermodul erleichtert Erstellung diözesaner Direktorien – Liturgiereferent Dr. Stephan Steger und Katharina Hoos für Würzburger Version verantwortlich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg/Salzburg (ÖLI/POW) Ein neues Online-Tool wird künftig die Erstellung diözesaner liturgischer Kalender im deutschen Sprachraum erleichtern. Das webbasierte Kalendersystem „Direktorium 2.0“ wurde vom Österreichischen Liturgischen Institut (ÖLI) entwickelt und gemeinsam mit dem Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz umgesetzt. Es ermöglicht die Generierung von diözesan- oder ordensspezifischen Kalendern mit liturgischen Daten inklusive Nekrologien und Liedvorschlägen. Über Mandantenzugänge können diözesanspezifische Kalenderinformationen und -regeln direkt eingetragen werden. Die Ausgabe erfolgt wahlweise als Word-Datei zur Weiterverarbeitung, als PDF, in einer HTML-Version oder über eine API-Schnittstelle.</p><p>Mit dem Onlinegang des neuen Tools sei ein „wichtiger Schritt der Digitalisierung auch im zentralen Bereich des liturgischen Vollzugs kirchlichen Lebens gesetzt“, erklärte der Leiter des ÖLI, Benediktinerpater Johannes Feierabend, in einer Pressemitteilung. Die zentralisierte Dateneingabe bei gleichzeitiger Beibehaltung der mandantenspezifischen Eigenheiten auch in liturgischen Fragen und Regeln sei ein „wahrer Kraftakt“ sowohl im Blick auf die Kalenderprogrammierung als auch im Blick auf die eigentlichen liturgischen Daten gewesen. Bislang wurde die Basisversion des Direktoriums für den deutschen Sprachraum über ein mehr als 20 Jahre altes privates Datenbankmodell generiert. Dieses Modell wurde nun durch ein zeitgemäßeres und flexibleres Modell ersetzt.</p><p>Bei einem Auswertungstreffen in Salzburg hob Dr. Stephan Steger, Liturgiereferent des Bistums Würzburg, hervor, dass mit dem neuen Tool erstmals ein wirklich gemeinsames deutschsprachiges Direktorium entstanden sei. Die Direktoristen hatten sich in regionalen Treffen auf gemeinsame Kriterien verständigt. Dabei war aufgrund der unterschiedlichen Traditionen in den Diözesen nicht die Vereinheitlichung in allen Fragen das Ziel. Auch hier zeige sich am Liturgischen Kalender „sehr anschaulich die Einheit in Vielfalt unserer Kirche“, sagte Tobias Dulisch, Mainz.</p><p>Im Bistum Würzburg verantwortet die Erstellung des Direktoriums seit einigen Jahren Katharina Hoos. Zusammen mit Liturgiereferent Steger, der für die diözesane Eigenliturgie im Kalender Sorge trägt und für die Koordinierung der Datenerfassung im süddeutschen Raum zuständig war, nahm Hoos an drei mehrtägigen Arbeitssitzungen in München teil. Neben den liturgischen Eigenfeiern und Texten arbeitete sie auch die diözesanen Eigenregeln und -ordnungen, die Ewige Anbetung beziehungsweise das Ewige Gebet und den Nekrolog der verstorbenen Priester und Diakone ein. Mit einer Auflage von über 2000 Stück jährlich ist das Direktorium in allen Sakristeien und auf vielen Schreibtischen der liturgisch Verantwortlichen und Interessierten im Kiliansbistum zu finden.</p><p>Dem Start des Tools ging eine etwa einjährige Testphase und eine konzentrierte inhaltliche wie technische Überarbeitung voraus. Diese Kooperation in Form einer gemeinsamen Redaktionsgruppe mit Mitgliedern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz habe auch zu einem engeren Austausch und im Zuge dessen zu Vereinheitlichungen in den Direktorien geführt, sagte Feierabend.</p><p>Mit der technischen Entwicklung wurde die Wiener „Agentur Zeitpunkt“ betraut, die bereits zahlreiche kirchliche Online-Großprojekte umgesetzt hat und auch mehrere diözesane Websites in Österreich programmiert hat. Die Startfinanzierung leistete die Österreichische Bischofskonferenz. Den technischen Support unterstützt das Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Inzwischen nutzen das neue Tool bereits rund 40 Diözesen und Ordensgemeinschaften aus dem gesamten deutschen Sprachraum. Nähere Informationen unter <a href="https://www.direktorium.katholisch.at/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.direktorium.katholisch.at</a>.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68601</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:23:35 +0100</pubDate><title>Sieben neue Gottesdienstbeauftragte im Pastoralen Raum Würzburg Süd-West</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/sieben-neue-gottesdienstbeauftragte-im-pastoralen-raum-wuerzburg-sued-west/</link><description>Am Montag, 13. Oktober 2025, dem Vorabend des Festes des Heiligen Burkard, wurden in der Pfarrkirche St. Bruno im Würzburger Stadtteil Steinbachtal von Weihbischof Paul Reder sieben neue Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in den Gemeinden beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Sebastian Fusenig, Dr. Daniel Greb, Elke Greiter, Elmar Hartmann, Ludwig Jetschke, Andreas Niedermeier und Stephan Specht (alle Würzburg).&nbsp;</p><p>Die Wort-Gottes-Feier begann mit einer Erinnerung an die Taufe, die die Grundlage zum Dienst als Liturgin und Liturge ist. Nach der Verkündigung und der Auslegung des Wortes Gottes überreichte Weihbischof Paul die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten alle Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen. Am Ende der Feier dankte Stephan Specht im Namen der Ausbildungsgruppe für die Mitfeier der Beauftragung und für den gemeinsamen Ausbildungskurs. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch den Gemeindechor St. Bruno gestaltet, der aus allen aktiven Ministrant/-innen und weiteren Sänger/-innen besteht. Ein Empfang vor der Kirche schloss sich an, bei dem die Familienangehörigen und Freunde mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch kamen.</p><p>In seiner Predigt wünschte der Weihbischof den engagierten Männer und Frauen, dass sie nie vergessen, ihr „Auftragsbuch“ – die Bibel – in den Mittelpunkt ihres Wirkens zu stellen. Die Kirche – so der Weihbischof – brauche engagierte Frauen und Männer, die bereit sind, die Liturgie mit den Menschen und für die Menschen zu feiern.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Seit März 2025 trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrer Mentorin Andrea Hartmann, zu abendlichen Ausbildungseinheiten. Dabei erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundlagen liturgischer Feiern, besonders der Wort-Gottes-Feier. An verschiedenen Studientagen beschäftigte sich die Gruppe u. a. mit Präsenz und Rhetorik, der Auslegung der Heiligen Schrift und der musikalischen Gestaltung eines Gottesdienstes.</p><p>Weitere Informationen zur Ausbildung unter: www.liturgie.bistum-wuerzburg.de und direkt beim zuständigen Referenten des Referates Verkündigung und Liturgie, Dr. Markus Münzel:<br />Mail: markus.muenzel@bistum-wuerzburg.de<br />Telefon: 0931 / 386 42 053</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64530</guid><pubDate>Wed, 02 Apr 2025 17:41:57 +0200</pubDate><title>Neue Gottesdienstbeauftragte im Urbanen Raum Würzburg und im Pastoralen Raum Kitzingen</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/neue-gottesdienstbeauftragte-im-urbanen-raum-wuerzburg/</link><description>Am Montag, 24. März 2025, dem Vorabend des Hochfests Verkündigung des Herrn, wurden in der Würzburger Pfarrkirche St. Alfons von Weihbischof em. Ulrich Boom vier Gottesdienstbeauftragte zum Dienst in den Gemeinden beauftragt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Urkunde erhielten Franz Josef Erb (Pastoraler Raum Würzburg Süd-Ost), Matthias Fleckenstein (Pastoraler Raum Würzburg Süd-Ost), Karin Hemberger (Pastoraler Raum Würzburg Nord-Ost) und Kerstin Hertle (Pastoraler Raum Kitzingen). Krankheitsbedingt konnten Julia Drangmeister-Gawlas und Beate Maria Nürnberger (beide Pastoraler Raum Würzburg Nord-Ost) nicht an der Feier teilnehmen. Sie erhalten die Beauftragungsurkunde zu einem späteren Zeitpunkt.</p><p>Am Taufstein der Kirche versammelte sich die Gemeinde zu Beginn der Wort-Gottes-Feier, um der eigenen Taufe zu gedenken. In gemeinsamer Prozession zogen die Mitfeiernden dann in die Kirche, um das Wort Gottes zu hören. Nach der Predigt überreichte Weihbischof em. Ulrich die bischöflichen Urkunden und sprach das Beauftragungsgebet über die neuen Gottesdienstbeauftragten. Gemeinsam mit den Neubeauftragten verehrten alle Mitfeiernden das Wort Gottes und legten ein Weihrauchkorn als Zeichen der Verehrung auf glühende Kohlen.</p><p>Im Namen der neuen Gottesdienstbeauftragten dankte Karin Hemberger am Ende der Feier allen, die zum Gelingen des Ausbildungskurses sowie der Beauftragungsfeier beigetragen haben. Gemeindereferent Christoph Gewinner sprach im Namen der Pastoralteams den neuen Gottesdienstbeauftragten den Dank aus für die Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst in den Gemeinden zu übernehmen.</p><p>In seiner Predigt blickte Weihbischof em. Ulrich besonders auf das Evangelium des Hochfests. Als der Engel bei Maria eintrat, sprach er „Fürchte dich nicht“ und „Der Herr ist mit dir“ – zwei Wünsche, die auch im Hinblick auf liturgische Feiern von Bedeutung sind. In jedem Gottesdienst gilt es zu Beginn, sich auf die Gegenwart Gottes einzulassen und ihn als wirklichen Grund der Feier zu begreifen. Das „Fürchte dich nicht“ sprach der Weihbischof den neuen Gottesdienstbeauftragten ebenso zu, mutig und freudig in den unterschiedlichen liturgischen Feiern der Kirche Gottes Wort zu verkünden und daraus zu leben.</p><p>Bei einem Empfang im ehemaligen Redemptoristenkloster bestand im Anschluss an die Beauftragungsfeier die Gelegenheit, mit den neuen Gottesdienstbeauftragten ins Gespräch zu kommen.</p><p>Der Beauftragungsfeier ging ein intensiver Ausbildungskurs voraus. Ein Jahr lang trafen sich die zukünftigen Gottesdienstbeauftragten mit ihrem Mentor, Domkapitular Dr. Helmut Gabel, zu abendlichen Ausbildungseinheiten und erlernten die Grundlagen liturgischer Feiern. Besonders die Wort-Gottes-Feier stand dabei im Mittelpunkt, aber auch praktisches Handwerkszeug für weitere liturgische Feiern. Ein Studientag zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift sowie ein Rhetoriktag waren ebenfalls Teil der Ausbildung.</p><p>Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es unter: www.liturgie.bistum-wuerzburg.de und direkt beim zuständigen Referenten des Referats Verkündigung und Liturgie, Dr. Markus Münzel: E-Mail: markus.muenzel@bistum-wuerzburg.de | Telefon: 0931 / 386 42 053</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63657</guid><pubDate>Wed, 12 Feb 2025 16:32:25 +0100</pubDate><title>Wenn Theologie auf Weinkunde trifft</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/wenn-theologie-auf-weinkunde-trifft-1/</link><description>„Biblische Messweinprobe“ mit ehemaliger Deutscher Weinkönigin Eva Brockmann und Michael Pfeifer, Referent für liturgische Bildung im Martinushaus</description><content:encoded><![CDATA[<div itemprop="articleBody"><p><strong>Aschaffenburg (POW)</strong> „Meistens ist eine solche Fortbildung deutlich trockener. Eine echte Königin hatte ich schließlich auch noch nie dabei“, erklärt Michael Pfeifer, Referent für liturgische Bildung, gleich zu Beginn der „Biblischen Messweinprobe“. Es geht um Wein, natürlich. Aber auch um theologische Aspekte. Mehr als 20 Personen vom Untermain haben sich im Aschaffenburger Martinushaus versammelt, um sich dem Thema in Theorie und Praxis zu nähern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben, der Einladung folgend, jeweils eine Flasche des Weins mitgebracht, der in ihrer Gemeinde bei der Eucharistiefeier verwendet wird oder wurde.</p><p>Für den weinkundlichen Teil hat Eva Brockmann, ehemalige Fränkische und Deutsche Weinkönigin, gleich grundsätzliche Tipps parat. Zuerst wird mit einem Blick die Farbe des Weins geprüft. „Dann rieche ich in zunächst ins ungeschwenkte, dann ins geschwenkte Glas hinein, um den Duft des Weins aufzunehmen.“ Beim Trinken sei es wichtig, den ganzen Mundraum zu benetzen, um alle Geschmacksknospen auf der Zunge einzusetzen. Erster Wein des Abends ist ein Müller-Thurgau der Winzergenossenschaft Hörstein. „Die letzte Festung im Westen“, scherzt die gebürtige Haibacherin. Die drei anderen fränkischen Weinbaugenossenschaften Sommerach, Nordheim und Kitzingen liegen deutlich östlicher. „Müller-Thurgau war in Franken früher die wichtigste Rebsorte, zu viel Ertrag hat dessen Ruf geschädigt. Heute ist der Silvaner bei uns die wichtigste Rebsorte “, erzählt die ausgebildete Winzerin und Inhaberin eines Studienabschlusses in Weinbau und Önologie. Einen Duft von Apfel und Birne habe der Wein im Glas. „Ein runder Wein und ein perfekter Start.“</p><blockquote><p>Hören Sie hier einen <a href="https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-koenigin-unnd-der-messwein/" target="_blank" class="external-link">Radiobeitrag zum Thema</a></p></blockquote><h3>Eine „Partyreligion“</h3><p>Vom Christentum als „Partyreligion“ spricht Pfeifer. Gemeint ist: Wie man nach einer bestandenen schweren Prüfung Freunde und Familie einlädt, um zusammen zu feiern, sich das Ganze etwas kosten lässt und von den überstandenen Herausforderungen spricht, so ähnlich funktioniere auch die Danksagung (griechisch: Eucharistie). Dass in der Messe durch den Heiligen Geist Wein und Brot in Blut und Leib Christi verwandelt werden, auch wenn sich dem Anschein nach nichts daran ändert, erklärt er mit folgender Analogie: „Eine Garage dient für gewöhnlich zum Parken von Autos. Wenn Sie dort eine große Modelleisenbahnanlage aufbauen, ändert sich das Wesen, die ‚Substanz‘. Äußerlich bleibt es jedoch eine Garage.“ Gemeinsam singt die Runde „So lang es Menschen gibt auf Erden“, im Gotteslob die Nummer 425. „Du bist das Licht, schenkst uns das Leben, du holst die Welt aus ihrem Tod, gibst deinen Sohn in unsre Hände, er ist das Brot das uns vereint“, heißt es in dem Lied.</p><p>Der nächste Wein ist ein Riesling, „die Königin der deutschen Rebsorten“, wie Brockmann sagt. 30&nbsp;Prozent der 100.000 Hektar in Rheinhessen sind Weinberge mit Riesling. „Franken hat insgesamt 24.000&nbsp;Hektar Weinberge. Nur zum Vergleich: In Frankreich kommt allein die Region Burgund auf 108.000 Hektar Rebfläche.“ Charakteristisch für den Riesling sei die Säure, die ihn insbesondere für Süßweine geeignet mache. „Letztlich ist es immer eine Geschmacksfrage. Ein guter Wein ist der, den ich gern trinke.“ Jedem Wein sei gemeinsam, dass der Winzer diesen in der Regel komplett aus einer Hand herstelle. Das fange bei der Rebenpflege im Weinberg bei eisiger Kälte an, gehe über das Ernten bei großer Hitze, fortgesetzt über das Keltern, Vergären und Abfüllen bis schließlich hin zum Etikettieren. Beim Bier sei die Erzeugung des Endprodukts auf deutlich mehr Betriebe verteilt, erläutert die Fachfrau.</p></div><blockquote><p>Sehen Sie hier einen <a href="https://bistum.tv/videos/1114-weit-mehr-als-ein-guter-tropfen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Fernsehbeitrag zum Thema</a></p></blockquote><h3>Messwein und die Konfessionen</h3><p>Bei der Rebsorte gebe es für Messweine keine kirchlichen Vorschriften, erläutert Pfeifer. Geeignet sei prinzipiell jeder Qualitätswein, weil mit dieser Bezeichnung von staatlicher Seite garantiert sei, dass der Wein die benötigte Güte besitzt. „Weißwein wurde ursprünglich nicht in der Messe verwendet. Bis ins 15.&nbsp;Jahrhundert hinein nutzte man Rotweine, erst durch ein päpstliches Dekret kam der Wechsel zum Weißwein.“ Grund waren wohl die zunehmenden vermeintlichen „Blutwunder“, wenn Priester aus Unachtsamkeit in der Messe Wein vergossen. In den Kirchen der Orthodoxie werde heute ausschließlich Rotwein genutzt, bei Protestanten gebe es keine Festlegung. „In der katholischen Kirche wird heute meist Weißwein genutzt.“ Protestanten waren es auch laut Pfeifer, die sich daran störten, dass Laien in der Messe nicht auch vom Wein bekamen. „Der erste war Jan Hus, der dafür auf dem Scheiterhaufen endete.“ Das gemeinsame Trinken aus einem gemeinsamen Becher sei ein Zeichen des Vertrauens, oder anders ausgedrückt „Communio“. „Bei den Orthodoxen werden Hostienstückchen in den Wein getaucht und den Gläubigen mittels eines Löffelchens in den Mund gereicht. Geübte Priester schaffen das berührungsfrei – es braucht dafür aber auch geübte Gläubige.“</p><p>Aus dem Bocksbeutel, „einem fränkischen Original“, schenkt die ehemalige Weinkönigin einen weißen Burgunder ins Glas. „Das ist ein schönes Beispiel für die internationaler werdende Weinwelt.“ Die „sehr elegante“ Rebe besteche nicht zuletzt durch Aromen von Pfirsich und Aprikose und schmecke leicht süßlich und cremig. Woher der Name Bocksbeutel stammt, veranschaulicht Brockmann, indem sie die Flasche am Hals an ihren Hosenbund drückt und ein paar Schritte geht. Anders als zuvor bei der runden Flasche schlägt der Bocksbeutel dabei nur vor und zurück und nicht nach allen Seiten. „Es war der Buxenbeutel, das Transportbehältnis, das man immer mit sich getragen hat.“</p><p>Das Alte Testament berichtet davon, dass Noah den Weinbau erfunden hat, weiß Pfeifer. „Und die Propheten verwenden wiederholt das Bild vom himmlischen Hochzeitsmahl, bei dem der Wein in Strömen fließt.“ Bei nomadischen Völkern sei Alkohol generell verboten, was bis heute einen Niederschlag im Islam gefunden habe. Im Heiligen Land sei Wein ein teurer Importartikel für die Oberschicht gewesen. Das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris war laut Pfeifer traditionell eine Biergegend, mit Ninkasi als Gottheit, die das Wunder der Gärung und damit der Entstehung des Alkohols vollbringt. Zu dieser Droge habe die Bibel ein differenziertes Verhältnis: Es werde zum Beispiel im Buch der Sprichwörter vor übermäßigem Konsum gewarnt, da Alkohol zu Übelkeit, Taumeln und Kontrollverlust führen könne. Zugleich heißt es zum Beispiel in Psalm 104, dass Wein den Menschen froh mache.</p><h3>Comeback für alte Rebsorten</h3><p>So ist es für Brockmann zum Beispiel beim „Alten Satz“ vom „Oschäffer Kapällsche“. Bei dieser ältesten Anbauart wurde nicht wie heute sortenrein angebaut, sondern es wuchsen zugleich bis zu zwölf Rebsorten in einem Weinberg. „Damit konnte der Winzer sicher sein, dass er unabhängig von Wetter und Schädlingen sicher auf eine ausreichende und gut vergärbare Mostmenge kommt.“ Einige der früher dort verwendeten Sorten wie Adel- oder Vogelfränkisch, Heunisch, Hartblau oder Roter Gutedel würden heute wiederentdeckt. „Sie kommen alle gut mit Trockenheit und Hitze klar.“ Besondere Freude macht der ehemaligen Weinkönigin der abschließende Wein des Abends: ein französischer Süßwein, Jahrgang 1987. „Er ist damit zwölf Jahre älter als ich.“ Die hellbraune Farbe und Aromen von Dörrobst und Sherry seien Hinweise auf eine gewisse Alterung. „Der Wein lässt sich noch immer trinken. Er muss einmal herausragend gewesen sein.“</p><p>Ein positives Fazit der Veranstaltung ziehen die Teilnehmer. „Für mich war überraschend, dass das Thema Wein sich fast wie ein roter Faden durch die Bibel zieht. Ich lasse mir von Herrn Pfeifer die Bibelstellen schicken, einfach um alles noch mal nachzulesen“, sagt Michael Pfaff aus Aschaffenburg-Damm. Auch Monika Sauer aus Dörnsteinbach nimmt wichtige Erkenntnisse mit. „Wie die Weinkönigin erklärt hat, braucht das Herstellen von Wein ja nicht gerade wenig Aufwand und Arbeit. Das war mir ganz neu und sehr, sehr interessant.“</p><p><em>Markus Hauck (POW)</em></p><blockquote><p>Neuer Termin: <a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/va-detail/dass-der-wein-erfreue-des-menschen-herz-ps-10415-1/" target="_blank" class="external-link">Freitag, 16.1.2026 um 19 Uhr in Großheubach</a></p></blockquote>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61720</guid><pubDate>Tue, 15 Oct 2024 19:09:43 +0200</pubDate><title>Tag der Gottesdienstbeauftragten 2024</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/tag-der-gottesdienstbeauftragten-2024/</link><description>Rund 80 Gottesdienstbeauftragte aus der ganzen Diözese folgten am Samstag, 12. Oktober, der Einladung des Referats Verkündigung und Liturgie nach Schweinfurt und tauschten sich beim diözesanen Tag der Gottesdienstbeauftragten aus. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Stephan Steger, Liturgiereferent des Bistums und Leiter des Referats Verkündigung und Liturgie, eröffnete das Treffen mit einem Blick in diözesane und überdiözesane Entwicklungen. Dabei ging es besonders um die derzeitige Situation der Ehrenamtlichen in der Liturgie in den Pastoralen Räumen sowie die Erarbeitung der Pastoralen Standards im Rahmen des Programms „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“. Ebenso wurde den Gottesdienstbeauftragten die Neuregelung hinsichtlich der finanziellen Zuwendung im Rahmen der Ehrenamtspauschale mitgeteilt und erläutert. Mit Blick auf die Entwicklungen hinsichtlich einer Neubearbeitung der Wort-Gottes-Feier weitete Steger den Informationsteil auf Interessantes aus den deutschsprachigen Bistümern und schloss sein Eingangsstatement mit einem Dank für das Engagement der Ehrenamtlichen.</p><p>In verschiedenen Workshops konnten sich die Gottesdienstbeauftragten anschließend über einige Projekte des Bistums im Heiligen Jahr 2025 „Pilger der Hoffnung“ informieren. Die Gottesdienstbeauftragten sind wichtige Multiplikatoren für die Projekte des Heiligen Jahres in den Pastoralen Räumen und Gemeinden vor Ort. Gemeindereferentin Monika Pickert stellte in ihrem Workshop den gemeinsam mit dem Erzbistum Bamberg entwickelten Glaubensweg vor, der in verschiedenen Stationen wichtigen Größen des Glaubens auf die Spur kommt. Einen Einblick in die Lectio Divina erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Dr. Ursula Silber, Rektorin des Martinushauses in Aschaffenburg. In ihrem Impuls stellte sie zunächst die Methode vor und lud die Gottesdienstbeauftragten anschließend auch zu einem persönlichen Erlebnis der Lectio Divina ein. Dr. Markus Münzel, Referent für Liturgie und liturgische Bildung, informierte in seinem Workshop über die „Nacht der Hoffnung“, die als niederschwelliges und ästhetisches Format die Hoffnung und den Glauben in der Liturgie feiert. Die erstmals in der Kilianiwoche 2024 im Würzburger Kiliansdom gefeierte „Nacht der Hoffnung“ kann dem Baukastenprinzip entsprechend individuell auch vor Ort umgesetzt werden.</p><p>Nach einem Abendimbiss berichteten Dr. Stephan Steger und Dr. Markus Münzel noch über einige Neuerungen und Informationen aus dem Referat Verkündigung und Liturgie, wie etwa über den Ausbildungskurs für ehrenamtliche Begräbnisleiter/-innen oder die Erweiterungen, die das Referat in den letzten Jahren inhaltlich hinsichtlich der Zuständigkeit für Katechese und Kirchenmusik erfahren hat.</p><p>Der Tag der Gottesdienstbeauftragten, der dieses Mal bewusst am Nachmittag und Abend stattfand, endet mit der gemeinsamen Feier einer „Nacht der Hoffnung“. Nach der Lichtdanksagung und der Verkündigung aus dem Buch Jesaja, erlebten die Mitfeiernden in zwei Impulsen zur Nacht und zur Hoffnung den illuminierten Kirchenraum von St. Anton bei Wort, Stille und Musik. Daniel Mattick gestaltete die Gebetsnacht musikalisch an Orgel und Flügel. Nach den Impulsen waren die Mitfeiernden zu einer Verehrungsprozession eingeladen, bei der sie vor der aufgeschlagenen Heiligen Schrift ein Weihrauchkorn auf glühende Kohlen legen konnten, der anschließende Lobpreis stieg mit dem Weihrauch empor und setze einen spirituellen Schlusspunkt des Tages der Gottesdienstbeauftragten.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56726</guid><pubDate>Thu, 12 Oct 2023 17:07:03 +0200</pubDate><title>Gebet um Frieden für die Menschen in Israel und Palästina</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/gebet-um-frieden-fuer-die-menschen-in-israel-und-palaestina/</link><description>Angesichts der anhaltenden Kämpfe und Gewalt im Nahen Osten bittet Bischof Dr. Franz Jung alle Gläubigen im Bistum Würzburg um ihr Gebet für den Frieden im Heiligen Land</description><content:encoded><![CDATA[<h3>Gebetsvorschlag für die Gläubigen im Bistum Würzburg:</h3><p>Du Gott des Friedens und der Gerechtigkeit!<br />Du hast den Menschen diese Welt anvertraut in gegenseitiger Sorge und Verantwortung.<br />In deinem Sohn Jesus Christus bist du Mensch geworden,<br />damit dein Reich unter den Menschen Gestalt gewinnen kann und Friede und Gerechtigkeit werde.<br />Mit dem Heiligen Geist ist uns dein Beistand geschenkt,<br />der uns den Weg des Friedens und der Verständigung weist.</p><p>Wir sind betroffen über die Eskalation von Terror und Gewalt in dem Land, das wir als Heiliges Land bezeichnen<br />und mit dem wir uns in besonderer Weise als Ursprung unseres Glaubens verbunden fühlen.<br />Wir denken an die vielen Opfer, die getöteten Kinder, Frauen und Männer in Israel und im Gazastreifen.</p><p>Wir bitten dich: Sende deinen Geist, der blinden Hass überwindet,<br />Wege aus der Gewalt zeigt und die Herzen der Menschen öffnet füreinander statt gegeneinander.<br />Bestärke die Verantwortlichen in Israel und der arabischen Welt,<br />den Weg der Annäherung fortzusetzen<br />und Lösungen für ein friedliches Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land zu finden.</p><p>Hilf, dass die Gewalt im Nahen Osten nicht zu neuem Antisemitismus führt<br />und wir unseren jüdischen Geschwistern im Glauben in diesen schweren Tagen zur Seite stehen.</p><p>Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</p><p>Amen.</p><hr /><h3>Weitere Bausteine für die Gestaltung von Gottesdiensten:</h3><p><a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/friedensgebet-fuer-die-ukraine/" target="_blank" class="external-link">Friedensgebet für die Ukraine</a></p><p><a href="https://youtu.be/0HlRTJiQgwE" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Muezzinruf und Glocken über Jerusalem</a></p>

]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56582</guid><pubDate>Mon, 02 Oct 2023 09:41:59 +0200</pubDate><title>Das Kyrie als Lobpreis</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/das-kyrie-als-lobpreis/</link><description>Schlägt man liturgische Lehrbücher auf, erfährt man durchwegs, das Kyrie sei ein Huldigungsruf an den inmitten seiner Kirche gegenwärtigen Herrn. Besucht man einen Gottesdienst, erlebt man das Kyrie hingegen zumeist als Teil des Bußaktes. Die auffällige Diskrepanz liegt in der mehrfachen Bedeutung und Funktion des Kyrie, die nicht leicht zu durchschauen ist.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Kirchenmusikzeitschrift &quot;Musica Sacra&quot; 4/2023 erklärt die Hintergründe. In ähnlicher Form erschien der Artikel bereits 2017 in der Zeitschrift &quot;Gottesdienst&quot; und steht <a href="https://michael-pfeifer.de/kyrie/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a> online bereit. Der Autor Michael Pfeifer plädiert darin für eine neue Kyrie-Kultur. Eine weitere <a href="https://michael-pfeifer.de/kyrie-als-lobpreis/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Internet-Ressource</a> bietet musikalische und liturgische Beispiele für einen gelungenen Umgang mit dem Kyrie.</p><p>Komponistinnen und Komponisten sind eingeladen, weitere festlich-lobpreisende Kyrie-Vertonungen beizusteuern – vor allem kurze Rufe, die eine Gemeinde ohne Schwierigkeiten spontan wiederholen kann.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48728</guid><pubDate>Fri, 25 Nov 2022 09:00:00 +0100</pubDate><title>Liturgischer Neustart nach Corona</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/liturgischer-neustart-nach-corona/</link><description>Infektionsschutzmaßnahmen haben in den vergangenen Monaten die Gottesdienste beeinträchtigt. Wie gewinnen wir den Formenreichtum und die Lebendigkeit von Liturgie zurück?</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Riten waren (und sind teils noch immer) nicht möglich. Dadurch wird vielfach die Zeichenhaftigkeit liturgischen Handelns verdunkelt.</p><p>Diese Symbolkraft wiederzugewinnen, dazu wollen die angefügten Anregungen eine Hilfe sein. Umgekehrt gibt es vielleicht auch Elemente, die neu entdeckt wurden und beibehalten werden könnten. Auf jeden Fall können in der Zeit &quot;nach Corona&quot; Stück für Stück die Chancen für liturgische Bildung und für mystagogische Elemente im Gottesdienst genutzt werden.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category><category>Coronavirus</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50456</guid><pubDate>Fri, 25 Feb 2022 16:09:21 +0100</pubDate><title>Friedensgebet für die Ukraine</title><link>https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/friedensgebet-fuer-die-ukraine/</link><description>Elemente für Gebete angesichts des Krieges in der Ukraine.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Neben untenstehender Download-Vorlage, die Elemente für ein Friedensgebet beinhaltet, eignet sich auch ein Text aus Jer 4 (&quot;Krieg im Land&quot;), der hier ebenfalls zum Download angeboten wird.</p><p>Eine besondere Karfreitagsfürbitte zum Krieg in der Ukraine findet sich <a href="https://www.liturgie.at/pages/liturgieneu/service/gestaltungshinweise/gestaltung_artikel/article/137949.html" title="Karfreitagsfürbitte" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier (ÖLI)</a> bzw. <a href="https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/na-detail/ansicht/karfreitagsfuerbitte-fuer-die-menschen-im-ukraine-krieg/" target="_blank" class="external-link">hier (DLI)</a>.</p><p>Weitere Materialien und Links unter <a href="https://dli.institute/wp/news/pax-christi-online-friedensgebet/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">liturgie.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category><category>Startseite</category></item></channel></rss>